Re: Minimoog wird neu aufgelegt / BFAM
Der Voyager war doch genau jener Minimoog II mit Speicher, so sollte das verstanden werden. Ich bin der Nachfolger mit allem, was man sich dazuwünscht. Man hat nur nicht genau genug auf den Sound geachtet, böse gesagt. Nicht nur Stepping und daraus resuliterende Dinge, sondern auch der Grundsound. Er ist nunmal anders. WEr jetzt nicht all zu sehr Wert auf das legt, hat eben einen
Moog, aber der ganze "wie Original"-Kram kommt eben daher, dass man es auch anders kennt und vermisst es dann, wenn es "besser" sein könnte.
Wenn man sich Retrosounds OB6 vs OB-Xa Vergleich anhört und vorher einfach nur so den OB6 gehört hat, wird man sagen - super Teil. Wenn man den Vergleich anhört, naja - mehr Höhen könnte er haben und so weiter..
Ich denke, dass gute Produktionen in solchen Details nicht scheitern werden, dennoch gibt es Gründe auf diesen Sound zu setzen, weil es eben geht. Vielleicht kommt nach Vintage-Nachbau aber auch irgendwann was Neues, was man dann bevorzugt, nachdem man kennen gelernt hat, was einfach gefällt und was sinnvoll ist und wo man nicht sparen soll bei einer digitalen Engine. Beispiele zum Vergleich wäre einen Virus mal gegen ein System 1 antreten zu lassen. Oder noch besser gegen den Micron/Ion/...
Speichern kostet was, aber es gibt trotzdem genug Methoden, um sehr gute Ergebnisse zu erhalten mit Speicherung, dennoch kann ein Minimoog nur so sein wie er ist und war, oder man baut ihn einfach nach. Creamware hätten ihren Minimax an Moog übergeben können für Geld - wieso nicht? Oder so, wie sie es aktuell machen - iPad Apps, Neue, Alte.. alles da. Memorymoog noch obendrauf und vielleicht den Prodigy oder so.. aber auch die Neuen und Mother 32 und so weiter, denn der ist auch absolut nicht falsch.
Die machen das schon gut mit Diversifizierung.
Die Preise sind hoch, weil das ist Moog, kann man auch nachvollziehen. Das ist wie bei Apple - einfach bisschen teuer - in dem Falle, weil Herr Moog wie eine Art Erfinder-Synonym genutuzt wird. Was einem D.Buchla natürlich auch zustünde.
Wie auch immer - Minimoog ist DER Prototyp eines Synthesizers, der muss da sein, wenn schon ein MS20 da ist oder sowas. Der Odyssey kostete damals übrigens 1000 DM mehr als der Mini. Wir hatten in Musotalk darüber geredet, da waren meine Infos über Preise aber falsch, es waren damals 3kDM etwa, davor etwas mehr als 5kDM, gefühlt aber deutlich mehr als heute 3.5k€ sind. Und heute sind aber durschnittlich Synthesizer günstiger. Über 3k traut sich kaum einer..
Für Monophone sowieso eher seltener.
Aber es ist ein Minimoog. Mit dem Sound.