Wie viele Stimmen? (mind.) für polyphonen Synth?

Wie viele Stimmen muss ein Synth MINDESTENS haben? (damit du ihn nimmst)

  • 1 (ich brauche keine Polyphonie)

  • 2

  • 3

  • 4 (in der Realität meist die Untergrenze)

  • 5 (Prophet 5, aber 5 Finger an einer Hand)

  • 6

  • 7 (selten)

  • 8 (Quasistandard - noch heute)

  • 9 (selten)

  • 10

  • 11

  • 12

  • 13

  • 14

  • 15

  • 16

  • mehr als 16


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
"braucht man noch Monophonie"
Radio Eriwan: Es kommt darauf an ...

Monos haben für mich immer noch eine Daseinsberechtigung und werden es auch weiterhin haben. Monos fördern und erfordern eine völlig andere Denk- und Herangehensweise für eine "Komposition" im weitesten Sinne. Es entstehen vollkommen andere Strukturen und Schichtungen, finde ich.

Hätten sie zur damaligen Zeit mehr Polys zur Verfügung gehabt, klängen vermutlich "Speak & Spell" oder "Upstairs at Erics" ganz anders. Gut, nur eine Vermutung, erst recht kann ich nicht sagen ob besser oder schlechter. Ich vermute eben zumindest ganz anders. Und auch wenn der Zahn der Zeit wohl schon etwas an diesen Alben genagt hat so sind sie für mich doch immer noch ein schönes Zeitzeugnis dafür, was man mit relativ wenigen Mitteln erreichen kann, wenn man will / kann / muß.
 
ich finde, fünf sind das Minimum. Meist reichen drei bis vier, aber manchmal muss es voller klingen, d.h. linke Hand Grundton und entweder eine Quarte, Quinte, Sext, Septim. Rechte Hand eine Terz-, Quart oder eine Obertonschichtung.
 
5 Finger an der Hand - ich habe mich auch immer gefragt, weshalb die 2er Voicecards auch vorn liegen - weil die meisten außer P5 und heute die beiden kleinen Take5 und Teo5 eben immer durch 2 teilbar sind.
 
ich finde, fünf sind das Minimum.
Nach Erfahrungen mit P5, Take-5 und TEO-5 würde ich da vorsichtig zustimmen. Merke jedenfalls zwischen 5 und 6 Stimmen in der Praxis wenig Unterschied.

Aber ... ich bin sogar mit dem Minilogue XD und seinen 4 Stimmen happy. Als einziger Polysynth wäre das allerdings in der Tat etwas dünn.
 
Zwangsweise kam ich mit dem Microkorg und 4 Stimmen hin, mehr ist aber nicht schlecht, die Idee hier ist - würde es eine Minimalgrenze geben?
Bisher waren das 4, 6, 8 - in der Mehrheit. Finde ich recht interessant, dass da die Schwerpunkte liegen. In der Umfrage in der letzten SequencerTalk 233 Sendung waren 68% für Monophonie, wobei das auch eine andere Fragestellung ist.
 
Bisher waren das 4, 6, 8 - in der Mehrheit. Finde ich recht interessant, dass da die Schwerpunkte liegen.
naja, was soll man auch sagen: 7, 9 oder 11? ;-) Ok, dass es mehr Stimmen für 4 als für 5 gibt, finde ich auch bemerkenswert.

In der Umfrage in der letzten SequencerTalk 233 Sendung waren 68% für Monophonie
Ich nutze zu ca. 50% Polysynths, aber nur zu 15% wirklich polyphone Spielweise (und das obwohl ich vom Klavier komme). Würde also auch gut mit fast nur den Monos zurechtkommen (in den 70ern ging das ja auch plus vielleicht ne Stringmaschine).
 
Ich habs ja anfangs auch nicht verstanden, warum der Repro-1 monophon ist. Bei Software mutet das ja schon etwas archaisch an ob der heute möglichen Rechenleistung.
Aber wie ich mich dann aufgrund des guten Grundsounds trotzdem näher damit beschäftigt hatte, habe ich dann schon geschnallt, daß man da mit etwas Hingabe und Phantasie eben Sachen rausholen kann, auf die ich bei einem Polyphonen mit evtl. noch mehr Möglichkeiten nie so gekommen wäre.
 
Ich habs ja anfangs auch nicht verstanden, warum der Repro-1 monophon ist. Bei Software mutet das ja schon etwas archaisch an ob der heute möglichen Rechenleistung.
Aber wie ich mich dann aufgrund des guten Grundsounds trotzdem näher damit beschäftigt hatte, habe ich dann schon geschnallt, daß man da mit etwas Hingabe und Phantasie eben Sachen rausholen kann, auf die ich bei einem Polyphonen mit evtl. noch mehr Möglichkeiten nie so gekommen wäre.
Der ist zudem eine Stimme des Prophet 5 - aber er klingt auch dreckiger - interessanter quasi.
War großer Erfolg, damals einfach auch weil viele sich poly nicht leisten konnten.

Aber man kann natürlich sowas damit machen:
 
Nach Erfahrungen mit P5, Take-5 und TEO-5 würde ich da vorsichtig zustimmen. Merke jedenfalls zwischen 5 und 6 Stimmen in der Praxis wenig Unterschied.
mit vier käme ich wahrscheinlich oft aus, aber da ich auch gerne im Jazz zu Hause bin, wo Klavierstimmen oft fünfstimmig gesetzt sind, würde mir zu viert trotzdem etwas fehlen.

Und von wegen Mono vs. Poly: man spielt einen Mono komplett anders, auch eine Singlenote Linie aufm Poly wird anders artikuliert als auf dem Mono und gewisse Tricks kann man nur in Monophon spielen. Von daher: ich habe und nutze gerne beides. Ein TEO-5 ist noch auf der Wunschliste, Oberheim Sounds spiele ich z.Zt. nur in Software (OB-Xd), mit dem Kurzweil als Tastatur.
 
man spielt einen Mono komplett anders, auch eine Singlenote Linie aufm Poly wird anders artikuliert als auf dem Mono und gewisse Tricks kann man nur in Monophon spielen. Von daher: ich habe und nutze gerne beides.
Ja, da stimme ich zu - allerdings kann man ja die meisten viele Polysynths so einstellen, dass sich sich beim monophonen Spiel wie gewünscht verhalten (Legato, Auto-Glide etc.). Es gibt auch interessante Kombinationen, z.B. den "slur"-Legato-Modus beim Kodamo Mask 1.

Aber ja: ich habe und nutze auch gerne beides.
 
Bei manchen Synths mit unisono Stimmen, Random und/oder LFOs für alle möglichen Parameter etc. etc. bin ich froh so viele Stimmen wie möglich zu haben, aber hier im Thrad geht es ja um das Minimum, nicht unbedingt das was man sich z.B. für raumfüllende Flächen an Optionen wünscht.
 
Hatte grade das thema polyfonie beim digitone I, 2 spuren tri-akkorde, plus zwei spuren dazu und schon beginnt der stimmenklau.

Hab mich aber damit getröstet das ganze in den software sequencer zu transferieren um das manko zu umgehen
 
Wenn ich beidhändig und gelayert spiele sind 12 das minimum, weil sich das gelayert auf 6 reduziert. Das ist das absolute minimum. Besser sind 16.
Ohne layer, nur Split, könnten auch 8 reichen.
 


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