Nur OnTopic Sprengringe auf Achsen – handlebare Alternativen?

Bitte stark genau im Thema bleiben wie es im ersten Beitrag steht. Alles andere gilt als OT und kann gelöscht werden.

rblok

||||||||
Hab gestern Bandandruckrolle & Mitlaufrollen in einem alten Bandecho durchgetauscht und wie immer war der Umgang mit den Sprengringen, welche die Rollen auf den Achsen höhenmäßig fixieren, ein Alptraum. Dass es Spezialzangen gibt (welche?), die das mindern, ist mir klar. Aber es gibt ja – auf dem Bild zu sehen – auch so Nylonhalter die schonmal wesentlich einfacher zu handlen sind. Und warum nennt man das eigentlich Sprengring?

Wollte nachhören, was es aus euer Erfahrung an Alternativen gibt, um Thema Auf-/Abziehen deutlich zu vereinfachen. @Feldrauschen, du hast doch auch nen Stapel Echos?

Sprengring.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Und warum nennt man das eigentlich Sprengring?
"Vor der industriellen Großserien-Herstellung wurden Ringe mit quadratischem Querschnitt von einem Rohr auf der Drehbank abgestochen und anschließend an einer Stelle aufgebrochen. Ringe mit rundem, später dann auch mit quadratischem Querschnitt wurden durch „aufsprengen“ (trennen) einer aus Federstahl-Draht gewickelten Spirale hergestellt; dieser Umstand hat dem Ring seinen Namen gegeben."

Quelle: Wikipedia
 
Hab gestern Bandandruckrolle & Mitlaufrollen in einem alten Bandecho durchgetauscht und wie immer war der Umgang mit den Sprengringen, welche die Rollen auf den Achsen höhenmäßig fixieren, ein Alptraum. Dass es Spezialzangen gibt (welche?), die das mindern, ist mir klar. Aber es gibt ja – auf dem Bild zu sehen – auch so Nylonhalter die schonmal wesentlich einfacher zu handlen sind. Und warum nennt man das eigentlich Sprengring?

Wollte nachhören, was es aus euer Erfahrung an Alternativen gibt, um Thema Auf-/Abziehen deutlich zu vereinfachen. @Feldrauschen, du hast doch auch nen Stapel Echos?

Anhang anzeigen 247686
Habs jetzt erst gesehen - wie schon oben berichtet - am besten eine Spezial Zange besorgen - dann ist Ruhe und funzt bestens, da diese teile auch immer wieder vorkommen im unterschiedlicher Ausführung .
Hab dieses Billigmodell - geht aber bestens :
https://www.amazon.de/BGS-454-Spren...SA==&sprefix=spreng+ring+zange,diy,100&sr=1-6
Nylonhalter gut und schön muss aber doch festsitzen - daher wenn original Sprengring würde ich das belassen oder auf ein ganz andere Führungsrolle umsteigen , (zb kugelgelagert )
 
Jo, ist jetzt im zweiten Anlauf ne Knippex geworden, hätte das u.a. auch gern vermieden, weil ja doch immer das Risiko besteht, dass der Sprengring beim Handling wo reinfällt, z.B. Motor. Egal

Apropos kugelgelagert, @Feldrauschen, hab bei der Gelegenheit festgestellt, dass die neu produzierten Gummirollen recht schwergängig sind. Kann das von der Lagerung kommen, als ich die bekam, fiel mir nix auf?
Die Rollen in den Echocords rotieren nicht um Kugellager, sondern um die Achse auf die sie aufgesteckt sind. Hast du ne bessere (= kugelgelagerte) Quelle für die Rollen als ebay & Gersbach?
 
Jo, ist jetzt im zweiten Anlauf ne Knippex geworden, hätte das u.a. auch gern vermieden, weil ja doch immer das Risiko besteht, dass der Sprengring beim Handling wo reinfällt, z.B. Motor. Egal

Apropos kugelgelagert, @Feldrauschen, hab bei der Gelegenheit festgestellt, dass die neu produzierten Gummirollen recht schwergängig sind. Kann das von der Lagerung kommen, als ich die bekam, fiel mir nix auf?
Die Rollen in den Echocords rotieren nicht um Kugellager, sondern um die Achse auf die sie aufgesteckt sind. Hast du ne bessere (= kugelgelagerte) Quelle für die Rollen als ebay & Gersbach?
Das schleift sich normal schnell ein , achse gut säubern , Google mal Korg se300 Roland space echo spare parts - die verkaufen die Andrucksrollen kugelgelagert (schauen ob es passt ) - wobei die originalen ewig halten da sich das recht langsam dreht , anders sieht es aus bei den Umlenkrollen , das Schleifprinzip ist mies, strapaziert das band und die Köpfe - hatte ich bei meinem Dynaccord 400 auch ersetzt durch diese (mit und ohne Zahn , hier ohne ) :
Passen perfekt und sind sehr leichtgängig- hab ich in allen meinen Bandechos drinnen , riesiger Unterschied.
 
Jo, ist jetzt im zweiten Anlauf ne Knippex geworden, hätte das u.a. auch gern vermieden, weil ja doch immer das Risiko besteht, dass der Sprengring beim Handling wo reinfällt, z.B. Motor. Egal

Die Rollen in den Echocords rotieren nicht um Kugellager, sondern um die Achse auf die sie aufgesteckt sind. Hast du ne bessere (= kugelgelagerte) Quelle für die Rollen als ebay & Gersbach?
Dann Decke das ab mit Karton oder Küchenrolle vollstopfen.

Die Echocords und solche haben oft Sinterlager.

Eigendlich sind das Seegerringe, Sicherungsringe oder Nutenringe.

Diese Alten neigen zum Brechen und Verbiegen. Auch können die Zangenspitzen je nach Werkzeug, auch bei Knippex brechen. Also setzt die immer gerade auf.

Du kannst sie gegen neuere Modelle tauschen die sind auch stabiler und das Risiko, das die Zangen kaputt gehen geringer.


th.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
Das schleift sich normal schnell ein , achse gut säubern , Google mal Korg se300 Roland space echo spare parts - die verkaufen die Andrucksrollen kugelgelagert (schauen ob es passt ) - wobei die originalen ewig halten da sich das recht langsam dreht , anders sieht es aus bei den Umlenkrollen , das Schleifprinzip ist mies, strapaziert das band und die Köpfe - hatte ich bei meinem Dynaccord 400 auch ersetzt durch diese (mit und ohne Zahn , hier ohne ) :
Passen perfekt und sind sehr leichtgängig- hab ich in allen meinen Bandechos drinnen , riesiger Unterschied.

Ich hatte die gestern sehr sehr kurz im Einsatz: Laufleistung, weil kugelgelagert, ist butterweich, super! Leider liessen die Rollen sich nur äußerst schwergängig auf die Achsen setzen (Echocord Super75) und danach nur mit hebeln (!) entfernen. Hinzu kam, dass die Angabe 20 NT eben nicht den Durchmesser der Rolle kennzeichnet, der Durchmesser ist nur 10mm statt der benötigten 20mm. Ließe sich mit entsprechender Verkürzung der Bandschleife lösen, aber in Kombi mit den zu engen Achslöchern kann ich die zumindest für die Echocords nicht empfehlen.

Zurück zur Topic: die nagelneue Knippex-Sprengringzange hat genau 2 Ringe lösen können bevor sie sich am dritten verbogen hat. Bin immer noch nicht überzeugt dass Sprengringe der Weisheit letzter Schluss sind.
 
Gibt doch nix Besseres als Sprengringe.
Man sollte auch die Zange dafür haben, die kostet ja nicht viel.

A) Wenn sie gut zugänglich sind, ganz ok! Ansonsten der größte Mist.

B) wenn sie am Wellenende sind, kann man machen, muss man aber nicht.
Ich bevorzuge konstruktiv hier Vorlegescheiben mit Innengewinde in der Welle. Meine Kunden danken es mir immer wieder.
Kostet auch nicht viel.

C) wenn sie mehr als 30mm vom Wellenende entfernt sind = Sch… Konstruktion!

Bei der Erstmontage ist meist alles ganz easy. Bei Reparatur, Wartung oder Demontage oft grenzwertig.
Alle „Seegering“-Anwendungen unter Wellendurchmesser 20mm sind ebenso Mist, da hier oft die kleinen Zapfen der bis zu 30€ teuren Industrie tauglichen „Seegerring-/Sprengringzangen“ gerne abbrechen.
 
die nagelneue Knippex-Sprengringzange hat genau 2 Ringe lösen können bevor sie sich am dritten verbogen hat.
Anwendungen unter Wellendurchmesser 20mm sind ebenso Mist, da hier oft die kleinen Zapfen der bis zu 30€ teuren Industrie tauglichen „Seegerring-/Sprengringzangen“ gerne abbrechen.
Mir ist nicht ganz klar, was ihr da genau getan habt.
Normalerweise brechen diese Zangen bei sachgemässer Anwendung nicht so schnell.
Vielleicht habt ihr die falsche Zange für die Anwendung ausgewählt?

Sicherungsringzangen gibt es in verschiedenen Varianten (für Innen und Aussen,
gerade oder abgewinkelt und jeweils für verschiedene Durchmesser).

Es gibt auch einen Unterschied zwischen Sicherungsringen(DIN 471 umgangsprachlich Seegerringe)
und Sprengringen.

1743903079592.png

Sprengringzange
Sprengringzange.jpg


1743902848887.png
1743902926772.png


Sicherungsringzange
Sicherungsringzange.jpg

Bei kleineren Sicherungsringen unter 10mm habe ich eher das Problem dass die Ringe zu weit aufgebogen werden und sich plastisch verformen und ersetzt werden müssen.
Am nervigsten ist aber die offene Bauform ,da diese Ringe gern wegschnippen.
1743904098796.jpeg

Knipex Sicherungsringzangen habe ich in jahrzehntelangem Einsatz gehabt
und nur einmal eine Kleine für Sicherungsringe von 8-13mm ersetzen müssen.
 

Anhänge

  • 1743903940186.png
    1743903940186.png
    83,2 KB · Aufrufe: 0
  • 1743903646376.png
    1743903646376.png
    23,2 KB · Aufrufe: 1
Mir ist nicht ganz klar, was ihr da genau getan habt.
Normalerweise brechen diese Zangen bei sachgemässer Anwendung nicht so schnell.

In der Komfortzone an der Werkbank/Tisch etc trifft das zu, an unzugänglichen Stellen in einer Maschine sieht das teils anders aus.

Eine zb Knipex A01 oder A11 hält bei uns nie langer als 1-2 Jahre. Und meine Mitarbeiter sind nicht zu „doof“ dafür. :)

Sicherungsringzangen gibt es in verschiedenen Varianten (für Innen und Aussen,
gerade oder abgewinkelt und jeweils für verschiedene Durchmesser).

Genau, da füllt sich für DIN 471/472 ein Werkzeugwagen schnell mit über einem Dutzend Zangen für einen ganz kleinen Anwendungsbereich.
Das finde ich doof.

Bei einer Neukonstruktion einer Maschine/Baugruppe oder sonstigen Anwendung versuche ich Sicherungsringe jeglicher Art zu vermeiden.
 
A) Wenn sie gut zugänglich sind, ganz ok! Ansonsten der größte Mist.

B) wenn sie am Wellenende sind, kann man machen, muss man aber nicht.
Ich bevorzuge konstruktiv hier Vorlegescheiben mit Innengewinde in der Welle. Meine Kunden danken es mir immer wieder.
Kostet auch nicht viel.

C) wenn sie mehr als 30mm vom Wellenende entfernt sind = Sch… Konstruktion!

Bei der Erstmontage ist meist alles ganz easy. Bei Reparatur, Wartung oder Demontage oft grenzwertig.
Alle „Seegering“-Anwendungen unter Wellendurchmesser 20mm sind ebenso Mist, da hier oft die kleinen Zapfen der bis zu 30€ teuren Industrie tauglichen „Seegerring-/Sprengringzangen“ gerne abbrechen.
Ich hatte nie Probleme mit defekten Zangen, die wurden 30 Jahre lang mehrfach täglich benutzt und funktionieren noch immer.
Wir hatten einen eigenen Schliessanlagenbau und an jedem Schliesszylinder sind 2 Sprengringe zu demontieren / montieren. Das sind ein paar tausend in einem Monat.
 
Ich bevorzuge konstruktiv hier Vorlegescheiben mit Innengewinde in der Welle. Meine Kunden danken es mir immer wieder.
Kostet auch nicht viel.

Ah hübsch! Das sind die Denkanstöße wegen denen ich den Thread gemacht hab. Kannst du mich in die richtige Richtung schubsen? 4mm Achse mit vorgeschnittenem Aussengewinde und ggf. die passenden Scheiben mit Innengewinde?
 
Wir hatten einen eigenen Schliessanlagenbau und an jedem Schliesszylinder sind 2 Sprengringe zu demontieren / montieren. Das sind ein paar tausend in einem Monat.

Da hier Sprengring und „Seegerring“ im Raum stehen, ich bezog mich auch Seegerringe und auf Zangen D 3-10 bzw. 10-25.
 
Ah hübsch! Das sind die Denkanstöße wegen denen ich den Thread gemacht hab. Kannst du mich in die richtige Richtung schubsen? 4mm Achse mit vorgeschnittenem Aussengewinde und ggf. die passenden Scheiben mit Innengewinde?

Bei einer 4mm Achse mit Aussengewinde würde ich eine Sicherungsmutter nehmen.

 
Zange ist die bereits genannte A011
Wenn Du mit A011 A11 meinst, dann ist diese Zange ungeeignet, da für Aussen-Sicherungsringe 10-25 mm.
Achse hat 4mm Durchmesser,
Wenn Du mit A011 aber A01 meinst, dann ist z.B. diese Zange die Richtige:

an unzugänglichen Stellen in einer Maschine sieht das teils anders aus.
Das ist so.
Da kann man die Zange nicht immer gerade aufsetzen oder die Kraft in der Hand richtig dosieren.
 


News

Zurück
Oben