Nur OnTopic Was soll nur mit euren Maschinen geschehen?

Bitte stark genau im Thema bleiben wie es im ersten Beitrag steht. Alles andere gilt als OT und kann gelöscht werden.
Casetti

Casetti

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vor einiger zeit hatte hier Feinstrom in seinem schönen thread nach unserem equipment für´s seniorenheim gefragt.
angeregt von NW Moelders "Maschinen Eskapismus"-thread (danke dafür!) möchte ich mal den faden mit dieser frage aufnehmen:
was soll eigentlich mit euren geräten passieren, wenn ihr leider, aus welchen gründen auch immer, keine taste mehr drücken könnt?
habt ihr euch schon mit dem thema beschäftigt, vielleicht schon vorkehrungen getroffen?

dass man in solchem schicksalsfall in erster linie an das befinden und wohl der angehörigen denkt und die maschinen unwichtig werden, ist natürlich klar.
 
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Als Verkaufsliste/Studioauflösungsliste ins Sequencerforum stellen, halte ich für die aktuell effektivste Lösung.
 
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Ich hoffe dass ich es noch rechtzeitig hinkriege, fast alles zu verkaufen (oder zu entsorgen) und nur noch ein Gerät zu behalten, das dann halt Teil der Erbmasse wird.
Die Vorstellung, dass meine Frau sich damit rumärgern müsste, finde ich schrecklich.

Sollte es mich dahin raffen ohne dass ich vorher Tabula Rasa gemacht habe, dann sollen Musiker-Freunde (sofern sie noch leben und halbwegs auf dem Damm sind) alles kriegen. Wir reden hier von einem Gesamtwert von maximal 5000€. Bis es so weit ist, wahrscheinlich deutlich weniger.

Allerdings lege ich schon heute Wert darauf, fast nur Zeug zu haben, das ich auch nutze. Das macht es automatisch vergleichsweise übersichtlich.
 
vor einiger zeit hatte hier Feinstrom in seinem schönen thread nach unserem equipment für´s seniorenheim gefragt.
angeregt von NW Moelders "Maschinen Eskapismus"-thread (danke dafür!) möchte ich mal den faden mit dieser frage aufnehmen:
was soll eigentlich mit euren geräten passieren, wenn ihr leider, aus welchen gründen auch immer, keine taste mehr drücken könnt?
habt ihr euch schon mit dem thema beschäftigt, vielleicht schon vorkehrungen getroffen?

dass man in solchem schicksalsfall in erster linie an das befinden und wohl der angehörigen denkt und die maschinen unwichtig werden, ist natürlich klar.
Ich werde im Juni 71 Jahre alt und habe schon vor 5 Jahren angefangen mein Zeugs so nach und nach zu verkaufen.
Da hatte sich Einiges angesammelt, das nicht mehr so viel benutzt wurde.
Mein angepeiltes Ziel ist es, das so in 2-3 Jahren nur noch ein minimales Homestudio Setup übrig bleibt, das in jedes Schlafzimmer / Kinderzimmer passt.
Das Gewerbe wird dann auch abgemeldet, weil ich keine Auftragsarbeiten mehr durchführen werde, irgendwann muss ja auch mal Schluß sein.
Mein Verlangen bei Sonnenschein völlig sinnlos mit dem Fahrrad herumzufahren ist jetzt schon größer, als im Keller am Mischpult abzuhängen.
Es könnte sein, das wir dann auch aus Kostengründen in eine kleinere Wohnung umziehen müssen, das Haus wurde ja nur wegen dem großen Kellerraum angemietet.
Nun denn, meine Frau kennt die Neu- und Gebrauchtpreise der Geräte recht gut und war oft beim Kauf / Verkauf mit dabei, falls nach meinem Ableben noch was übrig bleibt.
Die Chance hier dann einen alten Minimoog für 80 Tacken zu schnappen geht also gegen Null.
 
Ich musste drei Mal eine Wohnung/Haus auflösen, nachdem Verwandte gestorben waren.
In jedem Fall war es ein gewisser Aufwand, zeitlich wie kräftemäßig.
Aber es war auch eine Gelegenheit, final Abschied zu nehmen und ein oder zwei Dinge über die Verstorbenen zu lernen, die man noch nicht gewusst hatte. Und über mich: ich hätte zum Beispiel vorher nie gedacht, dass ich mir mal mit so viel Überzeugung die ganze Bude mit Perserteppichen volllegen würde.
Aus dieser Erfahrung heraus finde ich es also völlig vertretbar, den Umgang mit der Erbmasse (Synthesizer und alles andere auch) den Hinterbliebenen zu überlassen. Ich werde wohl mal rumgehen und eine Liste der wirklich wertvollen Dinge (im Rahmen - es ist keineswegs eine Millionärsvilla hier!) machen, und eine Liste von Adressen, von wo Hilfe kommen kann.
Meine Oma hat ihre letzten Lebensjahre in einem halbleeren Haus verbracht, weil sie alles verschenkt hat - das hat ihr selbst überhaupt nicht gefallen, und deshalb werde ich es ganz bestimmt nicht so weit kommen lassen.
Die 17 Bananenkisten mit 60er-Jahre-Keramikvasen (danke fürs Schleppen, Jörg!) sind allerdings schon weg, bis auf ein paar Lieblingsstücke...

Schöne Grüße
Bert
 
So tickt halt jeder anders.
Eine Bude aufzulösen die bis unter die Decke vollsteht mit Kram, die der Verstorbene schon Jahrzehnte lang nicht mehr gebraucht hat, ist nicht lustig. Das werde ich - hoffe ich! - niemandem antun. Meine Vorstellung ist eher, dass ich mein Studio besenrein hinterlasse. Es sind alles nur Dinge.
 
OK, ich muss dazu sagen, dass ich in zweien der drei Fälle den Luxus eines Entrümplers hatte, der auf der Basis "besenrein für lau - alles, was du findest, ist deins" gearbeitet hat.
Trotzdem musste ich jedes Teil in den jeweiligen Wohnungen in die Hand nehmen und drüber nachdenken (und die Dinge, die den Verstorbenen wichtig gewesen waren, mitnehmen; falls jemand Verwendung für eine umfangreiche Sammlung von Wachsbildern - süddeutsche/österreichiche Volkskunst - hat, PN an mich).
Synthesizer hab ich übrigens keine gefunden. Aber dafür die beiden LPs, die mich (von meinem Onkel vorgespielt) in die Synthesizer-Ecke getrieben hatten, nämlich "Switched-On Bach" und die Demo-LP des Millioniser 2000, "Perfidia".

Schöne Grüße
Bert
 
Bischen off topic:
Meine Frau hat vor ein paar Wochen angefangen alte Medien, also Bücher, CDs, DVDs, Konsolenspiele an Momox zu verkaufen. Nachteil: Man bekommt nicht viel. Vorteil: Es gibt kein Stress mit doofen Käufern und es geht schnell. Eine hervorragende Alternative zu ebay/Kleinanzeigen, wenn man den Kram ohne Stress aber auch ohne große Profithoffnungen einfach loswerden will. Ich hatte z.B. ein uraltes PS4-Spiel, was immerhin für 9€ angekauft wurde. Ist auf jeden Fall besser als Wegschmeißen. Mittlerweile haben wir mit Momox schon den Gegenwert eines Korg NTS-3 erwirtschaftet 🙂. Und das stressfrei mit Zeugs, welches mich schon seit Jahren nicht mehr interessiert.
 
Bei mir kommt jetzt schon alles Ungebrauchte in die Tonne oder wird verschenkt. Das gilt nicht nur für Studiozeug, sondern generell für alles, was nur rumsteht. Neulich habe ich erst einen Vitra Physix Stuhl und einen Dell U3821DW Monitor gespendet - beide quasi unbenutzt.

Verkauft wird generell nichts, denn der zu erwartende Erlös würde mir doch eh nur vom Regelsatz abgezogen. Da zerhacke ich das Zeug lieber eigenhändig, wenn es keiner will.

Und was nach meinem Tod mit dem Rest passiert, ist mir Latte. Wird das Amt wohl zu seiner Entlastung dem Entrümpler anvertrauen, schätze ich mal.
 
Meiner Mutter hab ich empfohlen ihre Zeit sinnvoller zu nutzen anstatt das Haus auszuräumen. Mir und meinen Geschwistern wird es leichter fallen "loszulassen".
Das hat mit "loslassen" nur begrenzt zu tun. Ich habe bisher nur einen Haushalt aufgelöst, eine 2-Zimmer-Wohnung. Nervig genug.

Ich war nachher froh, als am Schluss ein Entrümpler für einen höheren3-stelligen Betrag (und damit deutlich billiger als die Konkurrenz, die waren alle 4-stellig) die Bude dann komplett geleert hatte (nachdem ich noch etwas Kleinkram gesichert habe), an den 100 Jahren alten Möbeln hatte keiner Interesse, das ging einfach in kleinen Stücken auf den Müll. Schade drum, aber 100 Jahre alte Möbel gibt es wohl mehr, als die Lager der Antik-Händler fassen können, und auf eBay & Co. hatte ich keinen Bock.

Arno Geiger schrieb in seinem Buch, dass man beim Ausräumen des väterlichen Hauses mit Müll für einen Schuttcontainer gerechnet hat. Es musste nachher noch ein zweiter geordert werden.

Zurück zum Thema: Testament steht schon länger auf meiner To-Do-Liste. Und zumindest könnte ich mal eine Übersicht über meine Hardware erstellen, da meine Frau Null Ahnung, was das hier alles (wert) ist. Auch wenn die Sachwerte nur einen kleinen Teil meiner Studioinvestitionen ausmachen, vieles sind eher immaterielle Güter wie Software-Lizenzen oder Kleinkram wie Notenständer und Klavierhocker, aber etwas verwertbare Hardware gibt es hier ja auch.

Zumindest hat meine Frau 2 Adressen/Telefonnummern, an die sie sich vertrauensvoll wenden kann, falls ich mal nicht mehr sein sollte. Ich überlege auch, ob man das Zeug der Musik-Uni hier spenden soll, die Komponisten da arbeiten zwar eher mit Csound/PurdeData, aber ein recht großer Moog steht da auch rum und ein oder 2 VCS3 gibt es da wohl auch, oder per Kleinanzeige am schwarten Brett dort. Der eine oder andere Studi freut sich vielleicht über einen gebrauchten Iridium.
 
Testament ist gemacht.
Es ist mit zwei deutlich jüngeren, Synth-sachverständigen Freunden abgesprochen, dass sie sich um eine eventuelle Auflösung kümmern (wir habe eh keine Erben). Außerdem habe ich einen Info-Leitzordner (der zB auch im Brandfall gegriffen und als einziges gerettet wird), in dem neben so unwesentlichen Sachen, wie Geburtsurkunde, Testament, Vorsorgevollmacht und Versicherungsinfos auch alle Infos zu Accounts und die Beschreibung zu meinem Passwortstore steht. In diesem Infoordner sind auch die Kontakt-Adressen von vemia und analogia.pl hinterlegt. Ob Vemia allerdings noch viele Jahre weitergeführt wird, ist nicht unbedingt klar, da Peter Forrest sich da demnächst zurückzieht, und dann nur noch sein Partner weitermacht. Peter hat immer wieder mal Studio-"Entrümpelungen" gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bischen off topic:
Meine Frau hat vor ein paar Wochen angefangen alte Medien, also Bücher, CDs, DVDs, Konsolenspiele an Momox zu verkaufen. Nachteil: Man bekommt nicht viel. Vorteil: Es gibt kein Stress mit doofen Käufern und es geht schnell. Eine hervorragende Alternative zu ebay/Kleinanzeigen, wenn man den Kram ohne Stress aber auch ohne große Profithoffnungen einfach loswerden will. Ich hatte z.B. ein uraltes PS4-Spiel, was immerhin für 9€ angekauft wurde. Ist auf jeden Fall besser als Wegschmeißen. Mittlerweile haben wir mit Momox schon den Gegenwert eines Korg NTS-3 erwirtschaftet 🙂. Und das stressfrei mit Zeugs, welches mich schon seit Jahren nicht mehr interessiert.
Ja, leider nehmen die nicht alles - und zwar unabhängig vom Zustand.
Ansonsten finde ich die Idee gut.
 
Ja, leider nehmen die nicht alles - und zwar unabhängig vom Zustand.
Ja, klar. Die müssen sich auch nach der Nachfrage richten, sonst funktioniert das Geschäftsmodell natürlich nicht. Mit der App kann man jedoch sehr einfach den Barcode eines Mediums scannen und es wird sofort der Wert angezeigt. Sehr praktisch, schnell und unkompliziert.
 
Ich mach mir da keinen Kopf...würde ja auch blöd aussehen mit 2.
Spaß beiseite...

An Musikgeräten hab ich nicht viel. Aber an Schallplatten hat sich recht viel angesammelt.
Sollte es plötzlich bei mir vorbei sein, tja dann ist es halt Pech. Vielleicht hat meine Tochter wenn sie älter ist Spaß mit dem Zeug.
Ansonsten ist meine Frau auch ganz gut darin Werte von irgendwelchen Dingen zu erforschen und das dann zu verkaufen. Vermutlich etwas günstiger aber Hauptsache weg.

Ansonsten gucken wir generell das sich nicht zu viel Müll ansammelt. Wir haben ein sehr großes altes Haus leer gemacht wo wir und ihre Großeltern gewohnt haben.
Da hat sich so krass viel Zeug angesammelt das wir uns geschworen haben nicht so viel aufzuheben.
Aber es war halt auch eine andere Generation.
 
ich habe auch schon in meinem vorläufigen testament erklärt, dass meine musikalien an städtische musikschulen, bzw. bibliotheken verschenkt werden.
falls sich mein sohn doch noch für´s mukken mit hardware entscheiden sollte, möge er sich vorher die teile nehmen, die er nutzen würde.
meine cds und belletritik habe ich bereits vor knapp 10 jahren gratis in die bibliotheken Berlins gekarrt. rund 4000 stück vinyl habe ich komplett an einen händler verscherbelt.
 
vor einiger zeit hatte hier Feinstrom in seinem schönen thread nach unserem equipment für´s seniorenheim gefragt.
angeregt von NW Moelders "Maschinen Eskapismus"-thread (danke dafür!) möchte ich mal den faden mit dieser frage aufnehmen:
was soll eigentlich mit euren geräten passieren, wenn ihr leider, aus welchen gründen auch immer, keine taste mehr drücken könnt?
habt ihr euch schon mit dem thema beschäftigt, vielleicht schon vorkehrungen getroffen?

dass man in solchem schicksalsfall in erster linie an das befinden und wohl der angehörigen denkt und die maschinen unwichtig werden, ist natürlich klar.
Der Form halber gehen die nach dem klassischen Erbrecht weiter - also zuerst die nächsten Verwandten, die natürlich nichts damit anfangen können - und sie lassen sie dann gf. von der Diakonie entrümpeln.

Erst Eltern, Schwester, Kinder etc.
Danach nächster Verwandtschaftsgrad…

Oder du verfügst etwas in einem Testament.
Mir wäre es zB. auch lieber es würden Leute die Musik lieben und vielleicht nicht so viel haben oder echte Freunde, die wirklich Freunde sind profitieren - das müsste man aber formell aufschreiben und sehen, wer das genau ist

Es wird bei mir eine klassische Entrümpelung eines ehemaligen Kauzes, komischer Typ, kennichnich
 
Meinen Neutron kriegt @Randerscheinung,
Crave und Edge der @ganje, zur Verfeinerung von Stil und Farbgeschmack.
Den Drumbrute @dbra, dann hat er zwei und kann einen zurückschicken.
 
Wehe.. Dann kriegst du oder deine Nachfolger meine Schubkarre. Der Reifen sollte gewechselt werden. Edit: Ich mein: Verfeinert werden.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Cee
...meine Kinder haben angefangen sich jedes Gerät hier anzusehen und einen nummerierten Aufkleber (mit weiteren Daten wie 'wem gehört es im Moment') an unauffälliger Stelle drauf zu machen - diese Nummer findet man in einem iCloud-Spreadsheet wieder, das sie angelegt haben und in welches ich hin und wieder ein paar Daten eintrage wie


Name Marke Funktion Gruppe Einkauf Wert zum akt. Datum Liebhaber-Wert Kaufdatum Kaufbeleg Foto Hinweis Seriennummer Bemerkung


...damit sind sie dann hoffentlich in der Lage mit ihrem Erbe richtig umzugehen; selbst verkaufen würde ich im Zweifel auch, allerdings bin ich verunsichert wegen dieser neuen '2000 Euro Regel' und habe keine Lust jetzt beim Verkauf nochmal Steuer für die Sachen zu zahlen; wenn ich das richtig verstanden habe sind Erben - also wenn man nachweisen kann dass man das was man da so verkauft geerbt hat - von dieser 2000 Euro Regel befreit...
 
Ich könnte mir vorstellen dass einer meiner jüngeren Cousins dann plötzlich 'ne Leidenschaft für den alten Kram entwickelt, der eine ist im Moment dabei die HIFI Gebraucht-Szene nach alten Geräten zu durchsuchen, der andere hat in seiner Jugend mal einen auf Techno DJ gemacht.
 
Bischen off topic:
Meine Frau hat vor ein paar Wochen angefangen alte Medien, also Bücher, CDs, DVDs, Konsolenspiele an Momox zu verkaufen. Nachteil: Man bekommt nicht viel. Vorteil: Es gibt kein Stress mit doofen Käufern und es geht schnell. Eine hervorragende Alternative zu ebay/Kleinanzeigen, wenn man den Kram ohne Stress aber auch ohne große Profithoffnungen einfach loswerden will. Ich hatte z.B. ein uraltes PS4-Spiel, was immerhin für 9€ angekauft wurde. Ist auf jeden Fall besser als Wegschmeißen. Mittlerweile haben wir mit Momox schon den Gegenwert eines Korg NTS-3 erwirtschaftet 🙂. Und das stressfrei mit Zeugs, welches mich schon seit Jahren nicht mehr interessiert.
Habe vor ein paar Jahren auch bei einer Wohnungsauflösung geholfen. Neben Momox auch Rebuy, die haben damals oft mehr gezahlt, sind aber pingeliger. Es waren vermutlich ein paar Tausend CDs aud dem Klassik-Bereich. Einiges habe ich dann auch selbst abgekauft, manches wurde als Erinnerung behalten. Insgesamt war´s dann doch ganz gut, weil immer mal wieder Exoten dabei waren, die ca. 1-2 Euro einbrachten. Bücher ging sehr schlecht, da lohnt das Schleppen nicht. Lieber irgendwo spenden.

Wer sich darüber Gedanken macht.... man könnte ja irgendwo eine Liste mit Preisen für einen späteren Verkauf hinterlegen ? Einfach ist es aber nicht mit der Musik-Hardware. Hier im Forum sind es häufig nur "Anschauer" bei EBay wird erstmal gnadenlos gehandelt....
 
verunsichert wegen dieser neuen '2000 Euro Regel'
das bedeutet nur, dass das Finanzamt überhaupt ne Meldung bekommt. Verkäufe von in diesem Fall Equpiment, Cd´Sammlungen und allem aus dem privatem Haushalt, sind und bleiben aber steuerfrei, auch mit Gewinn, solange seit über einem Jahr in deinem Besitz, und nicht mit der Absicht gekauft diese mit Gewinn weiterzuverkaufen.

That´s it.

Schieben manche Leute tatsächlich Panik, so dass ebay schon Aufklärungsseminare veranstaltet.

Das FA interessiert sich nur für solche angeblich private Händler oder Dropshipper, die im besten Fall auch noch staatliche Leistungen beziehen. darum gehts.

Also immer schön mal regelmässig Fotos vom Studio machen, hilft auch im Versicherungsfall.
 
Mein Sohn nimmt alles was quäkt,
Nur mein Elektronikgelump wird schwierig.
 
[OT]

…vielen Dank für die Detail-Information…

solange seit über einem Jahr in deinem Besitz

…meine Bedenken sind halt, dass ich diese Grenze von 2000 Euro locker mit drei-vier Modulen schon erreiche - abgesehen von anderem ‚wertvollen‘ Gerödel‘ - und dann im Zweifel ‚nachweisen‘ muss…

…aufgrund meiner extrem schlechten Erfahrung im persönlichen Kontakt mit dem Finanzamt schon vor Jahren lasse ich mich grundsätzlich vertreten und bin gar nicht scharf drauf dass mich da irgendjemand irgendwas fragt und dann meine Nachweise grundsätzlich erstmal in Zweifel zieht - alleine der zu erwartende bürokratische Aufwand würde so viele Ressourcen kosten, dass ich nicht denke, dass es das wert ist…on top zu dem was ich ja schon bezahlt hatte…

…da ist es viel einfacher für Nachfolger auf das Erbe zu verweisen…

-> Stichworte: Beifang, Kollateralschaden

[/OT]
 


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