Behringer Wave

ok, kannst Du das auch irgendwie nachvollziehen, dass in der Firmware auch eine "Oder" Verknüpfung stattfindet?
"0" oder "2" oder "3"?
Was berichten denn andere Besitzer eines Wave?

Wie gesagt, über USB MIDI funktioniert es ja wie es „mutmaßlich“ angedacht war bzw. wie man es auch erwartet.

Evtl. hat man - wie auch von @Summa und @microbug angemerkt- nur darauf verzichtet das sysex Protokoll auch über DIN MIDI zu senden.

Vielleicht war es auch mal drin, hat aber ggf. mit den B eigenen „billig“ MIDI Interfaces nicht sauber funktioniert und man hat es deshalb wieder weggelassen :harhar:
(Absichtlicher Seitenhieb!)
 
Vielleicht war es auch mal drin, hat aber ggf. mit den B eigenen „billig“ MIDI Interfaces nicht sauber funktioniert und man hat es deshalb wieder weggelassen
Ich weiß jetzt nicht, welche Interfaces Du meinst, aber alles was ich aus der UMC-Serie mit MIDI hier hatte (204HD, 404HD und Andere) haben mit MIDI Sysex tadellos funktioniert, da hatte ich schon ganz Anderes hier im Einsatz ...
 
Ich weiß jetzt nicht, welche Interfaces Du meinst, aber alles was ich aus der UMC-Serie mit MIDI hier hatte (204HD, 404HD und Andere) haben mit MIDI Sysex tadellos funktioniert, da hatte ich schon ganz Anderes hier im Einsatz ...

Das war rein „ketzerisch“, aus Verärgerung, dass selbst ein DX9 das schon 1983 konnte (ok, da gab es noch kein USB).
Wenn es nicht ein spezifischer Bug an nur meinem Gerät ist, kann ich mit den Gegebenheiten auch gut leben.
Will ja jetzt keine Erbsen zählen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber damals hat man noch keine Firmware Updates gemacht ;-) vielleicht hängt das was Speicherzugriff etc. betrifft ein Stück weit zusammen. :dunno:
 
Ja, da waren die Geräte bei Auslieferung auch weitestgehend vollendet. Nach zwei/drei Jahren gab es ggf. dann neue E-Proms zum Tausch.

Da fahren wir heute natürlich komfortabler, mit dem Nachteil des „Freifahrtscheins“ der Hersteller die Geräte auch „unvollendet“ auszuliefern.
 
Aber damals hat man noch keine Firmware Updates gemacht
Schon, aber nur per EPROM-Tausch.

vielleicht hängt das was Speicherzugriff etc. betrifft ein Stück weit zusammen.
Sicher nicht. USB und MIDI sind beides serielle Schnittstellen, hängen beide an den seriellen Ports der MCUs und bei USB meist noch ein Schnittstellen-Chip dahinter, wenn die betreffende MCU das nicht schon eingebaut hat. USB ist da sogar komplizierter, weil es da einen Sendepuffer gibt, zumindest auf Desktop OS, während bei MIDI jedes Byte direkt gesendet wird. Bei früheren Synths wurde direkt aus dem Speicher auf die Schnittstelle geschrieben, eine Zwischenspeicherung erfolgte höchstens bei Wandlungen wie dem schon beschriebenem Packed 7Bit Format, das kann man aber heute oft komplett in den Registern der CPUs/MCUs erledigen.

Ja, da waren die Geräte bei Auslieferung auch weitestgehend vollendet.
Nur die mit maskenprogrammierten Prozessoren (Pro-1, Polysix, MonoPoly, Poly-61, Trident, Roland TR-626 etc), da man eine ROM-Maske für einen solchen Prozessor erst ab gewissen Stückzahlen bekam. Bei der TR-626 hat man trotzdem gepatzt und mußte eine Version nachschieben, weil die interne und externe Ansteuerung sich hörbar (Noisegate) unterschieden ...

Wie der Kollege schon schrieb ist moderner Flashspeicher Segen und Fluch zugleich, da es einerseits die Entwicklung vereinfacht, aber leider auch dazu verleitet, die Geräte unvollständig abzuliefern (und oftmals nichtmal Updates hinterherzuschieben). Wenn zudem länger keine Updates kommen werden die Nutzer nervös, das sehe ich immer wieder in den Gerätespezifischen Gruppen in allen möglichen Netzwerken. Ketzerische Nachfragen werden dann leider nur schnell zum Shitstorm ...
 
Schon, aber nur per EPROM-Tausch.
Aber das lief nicht per USB, da muss dann nicht irgend ein Flash etc. Speicher überschrieben werden.
Sicher nicht. USB und MIDI sind beides serielle Schnittstellen, hängen beide an den seriellen Ports der MCUs und bei USB meist noch ein Schnittstellen-Chip dahinter, wenn die betreffende MCU das nicht schon eingebaut hat.
Da müsste man sich die verwendeten ARM Chips genauer anschauen, keine Ahnung ob es einen Unterschied macht wenn USB Teil des SoCs ist, wie was realisiert sein könnte:dunno:Von daher hab' ich nur darüber spekuliert was der Grund sein könnte, dass bestimmte Sachen über MIDI I/O nicht funktionieren. Vielleicht wenn @micromoog testet ob er Sounds per Sysex über MIDI IN den Wave zurück schicken kann.
 
Vielleicht wenn @micromoog testet ob er Sounds per Sysex über MIDI IN den Wave zurück schicken kann.

Kann ich ab Dienstag probieren.

Evtl. auch mit senden/empfangen via DIN an einem WIN7 Laptop das noch rumschwirrt um auszuschließen ob sich Win11/Roland UM bei sysex nicht „mögen“.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, da waren die Geräte bei Auslieferung auch weitestgehend vollendet. Nach zwei/drei Jahren gab es ggf. dann neue E-Proms zum Tausch.
Man schaue sich mal die Engineering Change Orders bei den alten Kisten an. Da wurde sogar an der Hardware im Verlauf der Jahre noch verbessert und neue Firmware gab es auch. Also nicht immer war früher alles besser.
 
Da wurde sogar an der Hardware im Verlauf der Jahre noch verbessert
Manchmal aber auch verschlimmbessert, siehe MKS-70 vs JX-8P und JX-10.

Es würde mich nicht wundern, wenn der Wave Sysex über MIDI annimmt, aber nur über USB sendet. Gibt einige andere Geräte, bei denen das so ist, zB Novation Circuit. Liegt oft dran, daß aufgrund der Architektur der Schnittstellen die Senderoutinen unterschiedlich sind, die Empfangsroutinen nicht. Ganz konkret ist das zB beim Waldorf STVC der Fall.
keine Ahnung ob es einen Unterschied macht wenn USB Teil des SoCs ist,
normalerweise nicht. USB braucht aufgrund der Architektur als Blockdevice eigentlich immer eine andere Senderoutine als klassisches MIDI, außer man setzt es nicht als Blockdevice ein, dann muß man die Daten aber immer noch an 2 verschiedene Stellen gleichzeitig schicken.
 
Man schaue sich mal die Engineering Change Orders bei den alten Kisten an. Da wurde sogar an der Hardware im Verlauf der Jahre noch verbessert und neue Firmware gab es auch. Also nicht immer war früher alles besser.

Ist aber auch so ein „Emotions-Ding“, man hatte „früher“ nicht das Gefühl „abgehängt“ zu sein oder die Kiste minderwertig wird wenn man die teils inflationären Firmware Updates nicht mitmacht.
 
Ist aber auch so ein „Emotions-Ding“, man hatte „früher“ nicht das Gefühl „abgehängt“ zu sein oder die Kiste minderwertig wird wenn man die teils inflationären Firmware Updates nicht mitmacht.
Früher hat man die Geräte für das gekauft, was sie bei ihrer Vorstellung konnten. Heute kauft man oft Geräte und hofft, daß dieses und jenes noch eingebaut wird, was sich oft genug als Enttäuschung herausstellt.
 
Ich warte mittlerweile bis meine Anforderungen erfüllt sind, ich die Klangerzeuger sinnvoll nutzen kann ohne dass div. Fehler die Dinger für mich dann doch eher zu 'nem Stehrumsel machen. Es hat aber 'ne Weile gedauert bis ich gemerkt hab' auf welche möglichen Probleme ich im vornherein achten und welche vollmundigen Versprechungen man erst mal ignorieren sollte.
 
Noch eine Frage zu den User-Wavetables.
Habe mal drei WTs mit je 64 Wellen analog dem hervorragenden Video von @Tom Noise mit WaveEdit erstellt und in den B-Wave übertragen.
Soweit so gut.

Was mir jetzt aufgefallen ist, dass im Wave pro User WT die Wellen 59, 60, 61, 62 und 63 jeweils identisch sind, obwohl sie in WaveEdit unterschiedlich erstellt wurden.
Was ich noch prüfen muss, ob die Wellenpositionen im Wave mit den Positionen der Wave-Edit Datei übereinstimmen.
Nicht dass es zB einen negativen Offset gibt.

Ist das nur bei mir so oder bei euch auch?
 
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Was mir jetzt aufgefallen ist, dass im Wave pro User WT die Wellen 59, 60, 61, 62 und 63 jeweils identisch sind, obwohl sie in WaveEdit unterschiedlich erstellt wurden.
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Das Parameter UW in der DIGITAL Seite ist nicht zufällig auf dem nicht-PPG Wert 2 eingestellt?
... Wavetable locations 60 - 63 and wavetable wrapping are disabled.
 
Ja, da waren die Geräte bei Auslieferung auch weitestgehend vollendet.

Aber nicht bei PPG... das war immer work in progress, und wenn ich sehe, wieviele Inkarnationen alleine des 360 oder Wave 2 es gibt. Und das waren nicht nur Gehäuse- oder Lackvarianten.

Nach zwei/drei Jahren gab es ggf. dann neue E-Proms zum Tausch.

Bei PPG mußtest Du nach zwei oder drei Jahren ein komplett neues Instrument kaufen. Da war das erste gerade mal abbezahlt, und der Sachbearbeiter bei der Bank grüßte einen wieder, und jetzt der nächste Kredit für die nächste technische Revolution...

Da fahren wir heute natürlich komfortabler, mit dem Nachteil des „Freifahrtscheins“ der Hersteller die Geräte auch „unvollendet“ auszuliefern.

Ich finde, die dem B-Wave anhaftenden Mängel bei Auslieferung, gepaart mit einer doch eher unorthodoxen Bedienung, sind ein weiterer Beweis für Behringers amazing attention to detail.

Stephen
 
Im Großen und Ganzen stimme ich dir zu.
Als bisher „PPG Nichtkenner/nicht im Detail-Kenner“ muss ich den B-Wave dann doch loben.

Bleibt zwar „Alter Wein in neuen Schläuchen“, aber letztere haben noch ein paar zusätzliche Zu- und Ablassventile spendiert bekommen die dann doch ein paar Vorteile mit sich bringen.
(CC Steuerung, dokumentierter Sysex, simpler User WT Austausch…).

Auf der anderen Seite dann wieder ein paar B-typische Bugs (die hoffentlich noch behoben werden).
 
Mal eine kurze Frage an die technisch Bewanderten hier: Würde die Technik grundsätzlich auch in das Gehäuse des Deepmind Desktop passen, oder ist ein Expander schon aus Platzgründen ausgeschlossen?
 
Mal eine kurze Frage an die technisch Bewanderten hier: Würde die Technik grundsätzlich auch in das Gehäuse des Deepmind Desktop passen, oder ist ein Expander schon aus Platzgründen ausgeschlossen?
Die Platine mit Klangerzeugenden Elektronik ist ca. 45 cm breit und ca. 12 cm tief. Das Netzteil st auf einer extra Platine. Und die Potis und Taster sind auf zwei Platinen. Die müsste man ohnehin für einen anderen Formfaktor anpassen.
 
Es gibt via Behringer SynthTribe App ein Update für den Wave auf Version 1.08 (meiner kam mit 1.07 Anfang des Monats an). Anzeige im Wave als 1.0.08.
Es hat bei mir nicht mit dem ersten Versuch mit der Version 2.9.1 der App auf dem Mac (neuste Mac Version) geklappt.

Nach ca. 70% kam eine Fehlermeldung in der App: Update failed! Please try again. Im display stand was von "Updating Panel". Nach zwei Minuten habe ich den Behringer neu gestartet. Er meldete sich und bat um eine Firmware. Die App meldete: "Device is in DFU mode. Please update firmware. Das klappte dann nach drei Versuchen.

Ich habe kein Change-Log finden können. Keine neuen Einstellungen in der App oder auf ersten Blick in die bekannten Display Menüs.

Mal sehen, ob ich gleich beim Spielen einen Unterschied höre
 
Bisher hatte ich in 25 min allerdings zwei Mal plötzlich keinen sichtbaren Cursor mehr. im Digital und Tuning Menü Ich musste auf PROGRAM drücken, dann war er wieder da. Ebenso wenn ich den Encoder links vom Display zweimal klickte (nach dem ersten Klick war der dann irgendwo auf der Seite im Edit eines Wertes).
 
bei mir ging das update flux aufm Mac. inkl. Restart unter einer minute.
Die Delayfunktion im LFO geht auch noch nicht.
 
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Die Delayfunktion im LFO geht auch noch nicht.
Bei mir geht die schon seit dem ersten Tag.
Beispiel: Nimm Sound 86 von Bank 1.
Dreh LFO Delay auf 63.
Und bewege das Modwheel bis es auf maximal steht.
Nun spiele und halte eine Note: Die LFO Intensität steigt von etwas auf reichlich innerhalb von 3-4 Sekunden.
 
Sie geht auf OSC MO/MS, auf VCA ML und Filter MF aber nicht auf die MW
Korrektur: Mo/MS und MF sind abhängig vom mod-Wheel. Bei ML spielt es keine Rolle wo das wheel steht. Das Tremolo kommt ohne Verzögerung mit einem fixen „Wheel-wert“
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch die Synthtribe App Windows 2.9.1 kann immer noch nur die ersten 20 Preset managen. Auch beim Beenden der App kommt bei mir noch das gleiche Fehler-Fenster: Ein Problem hat die richtige Ausführung….(blablabla) dieses Programms verhindert.
 
Auch die Synthtribe App Windows 2.9.1 kann immer noch nur die ersten 20 Preset managen. Auch beim Beenden der App kommt bei mir noch das gleiche Fehler-Fenster: Ein Problem hat die richtige Ausführung….(blablabla) dieses Programms verhindert.
Den Fehler habe ich hier auf meinem Intel iMac mit macOS 13.7.4 nicht. Und bei meiner Mac Version 2.9.1 kann man gar keine Presets managen.

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Ja, die App im Mac läuft fehlerfrei und immer noch ohne Preset und Bank Manager. Diese Funktion ist im Moment nur in der Windows App, aber halt mit dem Bug den ich beschrieben habe
 


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