E-Bass (Aufnahme, neue Elektronik, Beratung und Allgemeines)

Die Squier (E-Gitarre), die ich gekauft habe, kostet ca. 1/10 von einer Gitarre, die ich aus Einzelteilen selbst zusammenschraube. Man/ich könnte nicht sagen, dass sie 10-mal schlechter wäre. Eine bestellte Custom wäre übrigens nochmal 5-mal teurer als meine selbstgeschraubte. Was ich bei meinen Selbstgeschraubten aber noch angehen muss, wäre Abschirmung und Erdung. Die Squier hat etwas weniger Sustain, wahrscheinlich wegen Pappel-Body. Ansonsten ist sie schon gut, und Scheiß-Pickups haben alles Strats, sprich nicht pro Saite einstellbar. Die muss man also immer extra zukaufen. Außer, man kauft eine Strat mit Humbuckern oder P90, jeweils mit schraubbaren Pole Pieces. Bei E-Bässen sind 4-saitige Precis fein raus, weil Lautstärke pro Saite einstellbar. Ansonsten gibt es auch für E-Bässe Pickups mit schraubbaren Pole Pieces. Bei meiner 8-saitigen Schecter musste ich aber z.B. gar nicht an den Pole Pieces schrauben. Dort ist die Abnahme irgendwie auch so gleichmäßig. Gibt's bei mir so aber sehr selten.
 
Ich hatte ja den Harley Benton JB-20 und habe immer noch den Fender Jazz Bass, der ca. 20x mehr kostet, aber der ist auch 20x besser :D
 
Andererseits habe ich auch den Slick SLPB der 5x mehr kostet, aber mindestens 10x besser ist :guckstdu:
 
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Mit Fender E-Bässen hatte ich weniger Glück. Der eine war made in Japan, der andere made in Mexico. Mexico hat nicht gut geklungen, hatte zu dicken Hals, die Pickups waren etwas schief verschraubt. Der ging zurück. Der japanische Marcus Miller hatte Brumm-/Erdungsprobleme. Ich habe da aber auch festgestellt, dass ein Jazz Bass mir zu groß ist von der Body-Form her. Preci passt mir besser. Ich habe mir aber einen "Preci" schon zusammengeschraubt. Der mit dem RockBass-Hals und mit 32 Zoll im Endergebnis. Dabei kann es auch bleiben, ich brauche erstmal keinen weiteren. Habe noch 3 andere Bässe. 4 in der Summe reicht in dem Fall. Bei E-Gitarren würden mich noch weitere Farben interessieren. Blau, evtl. Gold. Ok, meine 8-saitige ist zwar dunkelblau, mir würde aber auch eine blaue Strat gut gefallen, denke ich.
 
Ich habe sie auf dem P- und J-Bass. Dort gefallen sie mir auch vom Klang. Auf der passiven Stingray-Kopie (HB MB-4) klingen sie nicht.
 
Auf der passiven Stingray-Kopie (HB MB-4) klingen sie nicht.
ja, mit aktiven Humbuckern funktionieren Flats auch meiner Meinung nach nicht.

Ich habe auf den meisten Bässen Stainless Steel Rounds, ausser eben den erwähnten mit Flats und auf zwei Akustikbässen Bronzesaiten mit Stahlkern.
 
Ich habe mir die pinken Super Slinky Ernie Ball Rounds gekauft, aber noch nicht aufgezogen.. Möchte vorher noch die Elektronik umbauen, aber dazu kam ich noch nicht.
 
Ich schweife mal ab..

Off Topic: Jaaaa, obwohl ich vieles aus dem Hause Fender für überteuert halte finde ich, dass Fender definitiv *sehr gut* Preamps in allen Schattierungen von "clean" bis "komplett kaputt" kann, schon immer konnte. Nimmt man einen Bassman von 1959 oder einen von 2019 daher... beide Preamps klingen legendär, da machste nix ;-)
Fenders Preisgestaltung verwirrt mich manchmal. Manche Sachen sind eher günstig und andere unverhältnismäßig teuer.. Das Downtown Pedal ist im Vergleich zur Konkurrenz sowie Produkten aus dem eigenen Haus eher günstig. Das Tread-Light Wah kostet weniger als das Cry Baby, kann aber einiges mehr. Die Amps bedienen alle Preisklassen. Die Gitarren und Bässe gibt es im annehmbaren und im völlig überteuerten Bereich.
Funfact: Pickguard für die Strat und Hi Mass Bridge kosten in etwa das Gleiche. Also, entweder ist die Bridge fürn Arsch oder die einzelnen Lagen des Pickguards wurden bei Mondschein per Hand zusammengeklebt und zurechtgeschnitten.

Man darf aber nicht vergessen, dass Fender schon lange nicht mehr Fender ist, denn der Verkauf der Firma ist mittlerweile 60 Jahre her. Man zahlt also für den Namen, der nur noch Ansatzweise mit dem Unternehmen in Verbindung steht. Bei Gibson ist das noch schlimmer und Moog produziert auch nichts mehr, was Bob entwarf oder absegnete.

Wobei die Gitarrenbauer es da etwas einfacher haben. Die produzieren jahrzehntelang das ein und dasselbe Instrument und verdienen sich dumm und dämlich daran, solange sie mal ne Serie aus Unachtsamkeit nicht verhauen oder versuchen innovativ zu sein. Zudem kommt noch der Geniestreich mit Squier und Epiphone. Die Harley Bentons mit Nutzungsrechten des Originaldesigns, an denen Fender und Gibson verdienen, ohne etwas dafür tun zu müssen. Da sie zum selben Konzern gehören, fließen die Gewinne in denselben Topf. Ich behaupte einfach mal, dass diese Billigtöchter die Konzerne tragen. Moog hingegen muss mit der Zeit gehen, da sie allein von einem Minimoog Reissue nicht überleben können, egal welchen Preis sie ansetzen.

Der Vorteil der heutigen Zeit ist, dass man selbst mit schlechten Musikinstrumenten gut Musik machen kann, weil es richtig schlechtes kaum noch gibt. Die billigste Harley Benton, die in der Produktion keine 50 Euro kostet, wird jede Menge unbedeutsamer Mängel haben, aber trotzdem was taugen.
 
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Die billigste Harley Benton, die in der Produktion keine 50 Euro kostet, wird jede Menge unbedeutsamer Mängel haben, aber trotzdem was taugen.
HB ist eine seltsame Ausnahme auf dem Markt. Als dieser Laden anfing, den Markt aufzumischen, war billig immer gleich Scheisse. HB hat es geschafft mit gutem QM günstig, qualitativ zu einiges teureren Mitstreitern konkurrenzfähige Produkte auf den Markt zu werfen.

Ich habe zwei HB Instrumente im Sammelsurium, welche meiner und eines Kollegen Meinung nach qualitativ besser als die mehrfach teureren Mexiko "original" Markenklampfen von F. und G., welche sie imitieren, sind. Klar gibt es da keine Customshopqualität sondern nur Fliessband, aber auch die grossen Marken bewerben günstige Fliessbandklampfen für "Stümper mit Budgetsorgen" wie mich und diese günstigen Linien der Marken sind vom QM Aspekt her oft katastrophal. Genau diese Lücke füllt HB erfolgreich durch offenbar gutes Qualitätsmanagement.
 
Funfact: Pickguard für die Strat und Hi Mass Bridge kosten in etwa das Gleiche. Also, entweder ist die Bridge fürn Arsch oder die einzelnen Lagen des Pickguards wurden bei Mondschein per Hand zusammengeklebt und zurechtgeschnitten.
Evtl. kommt es da auf den Herstellungsland an. Wenn Pickguards z.B. in den USA hergestellt werden, werden sie entsprechend teurer sein. Hardware aus Metall kommt bei Fender oft aus Asien. Manche Sachen aber aus den USA.
Ansonsten hat man als Konsument natürlich die Wahl. Nicht alles von Fender hat gute Qualität trotz relativ hoher Preise. Es gibt aber Sachen, die für einen höheren Preis auch qualitativ besser sind. Und es gibt Qualitätsstreuung auch bei Fender. Aber auch z.B. bei Schaller. Das sind jetzt Hersteller, wo ich das gleiche oder fast gleiche Produkt mehrmals gekauft habe.
 
Ich persönlich habe mich von Fender und Gibson eh schon lange gelöst.

Mein Bass ist ein Spector, die es in drei Preisklassen gibt: USA, Tschechien, Korea und Indonesien.
Keriner dieser Bässe ist wirklich schlecht, die EU-made sind meiner Meinung nach den amerikanischen gleichwertig.
Ich habe einen Performer 4, Korea, absolut tadellos in Verarbeitung und Bespielbarkeit. Für 450 Euro ist da nichts falsch gemacht.
Keine Unsauberkeiten oder Unstimmigkeiten in der Verarbeitung.

Als Gitarre habe ich unter anderem Schecter, 2 Hagstrom Super Swede und, mein Lieblingsteil, eine PRS Santana SE... für 899 Euro bekommst du da alles was eine "Grosse" PRS auch kann, nur mit weniger Blingbling.

Auch die beiden Hagstrom sind einer einfacheren Gibson meiner Meinung nach mindestens gleichwertig, kosten aber nur die Hälfte und sind durch die längere Mensur meinen dicken langen Fingern gnädiger als auch besser runterzustimmen.
 
Eigentlich müssten die aus der EU besser sein.. :wft:
In den USA ist halt der Custom Shop, die rufen auch mal 8-9000 Euro für einen Bass auf.
Was mir aber aufgefallen ist, ist dass die Euro-Modelle in den letzten Jahren preislich mit den "normalen" USA-Modellen gleichgezogen haben, da gibt es keinen Unterschied mehr.

Aber den Unterschied zwischen Euro und USA kann ich nicht beurteilen.
Logisch wäre es dass tschechische Instumente besser sind, die haben schon bedeutende Instrumente gebaut da gab es die USA noch nicht mal.

Die Spector Bässe in Tschechien werden von


gebaut, die bauen auch für Peavey und Brian May Guitars....
Haben auch eigene Marken, die sich aber auch preislich alle jenseits der 2000 bewegen.

Wenn ich mir jetzt überlege dass sich die Preise für alle US-Instrumente demnächst deutlich nach oben bewegen werden ( höhere Zölle für ihre China-Komponenten bei der Einfuhr und dann wieder wahrscheinlich hährere Zölle bei der Ausfuhr in die EU ) ist man mit den tschechischen Bässen deutlich besser bedient.
 
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Wird eh interessant.
PRS schippert ja die Korea- und Indoesienmodelle erst nach USA um die da zu kontrollieren und einzustellen bevor die nach Europa gehen, das wird sich dann auch nicht mehr ausgehen....
 
Aktuell gibt's den Spector Performer 4 bei Music Store in drei Farben für 299 €. Sonst kostete er über 400 €.
Ich habe es mir schon mehrmals überlegt. Aber 299 € sind auch Geld. Nato-Korpus. Außerdem habe ich kaum noch Platz.
 


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