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Stimmt. Und ich habe Hans Zimmer den PE Sequenzer samt Quantizer wieder aus dem Kreuz geleiert. Er bekam dafür einen PPG-300 Sequenzer mit Sequential Switch zum Tausch. Mein italienischer Freund Fabio ist total scharf auf Projekt Elektronik, da hab ich ihm den Gefallen getan.Markus Berzborn schrieb:Habe auch mal irgendwo gelesen, dass Hans Zimmer diesen Sequencer später übernommen hat.
Richtig. Viele haben Kraftwerk damals nur bewundert, weil sie so wahnsinnig geiles Equipment auf der Bühne hatten, die Musik war da oft Nebensache. Ich bin früher mit zwei Kumpels auch nur wegen dem riesigen Moog zu Klaus Schulze ins Konzert, wir kannten weder diesen Typ, noch seine Musik. Aber den Synthie wollten wir mal sehen.Nikolausi schrieb:Musikalische und künstlerische Kompetenz definiert sich nun mal nicht durch den Besitz, was dem Simpel in diversen Fachforen jedoch oft vorgemacht wird. Da lässt sich dann gut schwadronieren.
Bernie schrieb:Wie sagst du immer? Ach ja, gekaufte Kompetenz, oder so. Das gabs also auch schon vor 30 Jahren...
Kraftwerk haben sich nie durch den reinen Besitz der Instrumente definiert, das ist es ja, was ich unter "gekaufter Kompetenz" verstanden wissen möchte. Jeder Blödmann kann sich heutzutage kiloweise Ölfarbe und Leinwände kaufen, ist aber deshalb noch kein Polke, Baselitz oder Richter, und das kunstinteressierte Publikum wäre auch saudämlich, würde sie sich Tuben und Pinsel statt der Bilder ansehen. Hastes?Bernie schrieb:Richtig. Viele haben Kraftwerk damals nur bewundert, weil sie so wahnsinnig geiles Equipment auf der Bühne hatten, die Musik war da oft Nebensache. Ich bin früher mit zwei Kumpels auch nur wegen dem riesigen Moog zu Klaus Schulze ins Konzert, wir kannten weder diesen Typ, noch seine Musik. Aber den Synthie wollten wir mal sehen.
Wie sagst du immer? Ach ja, gekaufte Kompetenz, oder so. Das gabs also auch schon vor 30 Jahren...
punky40 schrieb:ach, und ihr wisst dass ihr mit dem gelaber die modularecke versaut ?
belibt dann noch die dIY Ecke wo's nicht auf nem level abgeht dass nur noch zum ignorieren des forums einlädt.............
so long
worauf ich damit aber hinaus wollte ist eben die arbeitsweise udn was gemacht wurde.
e
Das TD, Schulze oder Kraftwerk gute Musiker sind, habe ich ja auch nie angezweifelt. Sie waren halt auch die ersten Musiker, die das Zeugs einsetzten. Die richtige Musik, der richtige Sound zur richtigen Zeit, das hat eben alles gepaßt.phaedra schrieb:Ich denke nicht, dass die Musiker mit ihrem Instrumentarium so herumgestrunzt haben. Froese, Schulze und Co. haben damit ihren Lebensunterhalt bestritten und waren schon darauf angewiesen, die Technik zu verstehen und einzusetzen. Als sie damit angefangen haben, sind sie neue und mutige Wege gegangen.
phaedra schrieb:Trotz seiner Ausbildung hat er nicht an konservativen Dingen geklebt und die Improvisationen/Interaktionen mit seinem Moog haben etwas von Dauer geschaffen, das eher Momentaufnahmen entsprungen zu sein scheint denn einem geplanten Vorgehen.
Markus Berzborn schrieb:phaedra schrieb:Trotz seiner Ausbildung hat er nicht an konservativen Dingen geklebt und die Improvisationen/Interaktionen mit seinem Moog haben etwas von Dauer geschaffen, das eher Momentaufnahmen entsprungen zu sein scheint denn einem geplanten Vorgehen.
Sehr freundlich ausgedrückt.
Gruß,
Markus
Moogulator schrieb:DAS IST auch der Punkt dabei. Aber zum Glück nicht Gegenstand der Diskussion.
Das erste, was mir dazu einfällt, ist die Fragerei (es möge sich jetzt niemand angegriffen fühlen, es ist keine Wertung) "Wie mache ich dies?", "Wie bekomme ich den Sound von XY hin?", "Welcher Synth kann das?".Moogulator schrieb:Wieso aber immer wieder "Arbeit" und "Musik" und nicht Musik und Arbeit geschrieben wird wäre zu diskutieren.
Ein tolles Werk!phaedra schrieb:Der erste Musiker, den ich nach Tricks gefragt hätte, wäre Florian Fricke gewesen, denn mit Affenstunde hat er ein Album auf den Markt geworfen, dass bis heute seinesgleichen sucht.
Eine Produktion ging ja früher garnicht so schnell zu machen. Die Musiker mußten alles selbst erst mühsam heraustüfteln, ausprobieren, zig mal aufnehmen, schneiden. Da waren meist viele Stunden andauernde Vorbereitungen nötig, bis das alles funktioniert.phaedra schrieb:Ich denke, die Klänge sind im einzelnen nachbildbar, aber das Entstehen derselben hat weniger mit Tricks, aber mehr mit einer bestimmten Geisteshaltung und Kreativität zu tun, denn er hatte nichts zum Nachbauen als Ausgangsbasis, weder in der Musik noch in der Technik.
Ich denke, der Grundtrick allen damaligen Schaffens war Try-And-Error!
Das waren alles Einzelkämpfer.phaedra schrieb:Die Leute hatten kein Internet, keine Foren und keine Verbindung, nur ihre Maschinen und ihren Intellekt.
Und dafür bewundere ich sie noch heute!
Ist das nicht die Platte mit dem Kirchenchor (uu huu hu) und dem Küster an den Bongos? Wo ist da denn der Synthi?Bernie schrieb:Ein tolles Werk!phaedra schrieb:Der erste Musiker, den ich nach Tricks gefragt hätte, wäre Florian Fricke gewesen, denn mit Affenstunde hat er ein Album auf den Markt geworfen, dass bis heute seinesgleichen sucht.
Nikolausi schrieb:Ist das nicht die Platte mit dem Kirchenchor (uu huu hu) und dem Küster an den Bongos? Wo ist da denn der Synthi?
Nikolausi schrieb:Wenn man sich die Tonnen von Synthesizern einmal vorstellt, die seit den 60er Jahren bis heute fabriziert worden sind, so ist es doch bemerkenswert, wie wenig Musik damit gemacht wurde, die in der Öffentlichkeit entsprechende Aufmerksamkeit und Würdigung erfahren hat.
Markus Berzborn schrieb:Du meinst bestimmt die zweite LP "In den Gärten Pharaos". Da ist eine Seite Moog und E-Piano und eine Seite Kirchenorgel.
punky40 schrieb:nun, es ging nicht nur um die Grösse,
vor allem interessiert mich auch mit was für Sequenzersetups man so gearbeitet hat.
Überhaupüt wie man modulare eingsetzt hat, die möglichkeiten die man hatte.
ein bisschen sehe ich klarer, merci.
Demnach haben wir eher heute die Blütezeit der modularsynths.
Genial sind ja die heutigen möglichkeiten mit DIY