GS Music Bree6

Im Folgenden ein paar Soundbeispiele und Einzelheiten im Rahmen der Knobcon 2024 (leider nur in Mono aufgenommen - obwohl die Stimmen sich im Stereopanorama verteilen lassen):
 
Der klingt schon unverschämt fett für einen Ein-Oszillator-Synthesizer.
Aber kein Wunder, genauso unglaublich gut klingt ja auch der große e7.
Für ausgedehnte Soundexperimente ist er allerdings, wie auch der e7, nicht so richtig geeignet - eher ein extrem gut klingendes Brot-und-Butter-Instrument (freilich sowohl Brot als auch Butter in absoluter Hofladen-Bioqualität).

Schöne Grüße
Bert
 
Hab grad gesehen, dass der niedliche Bree 6 jetzt bei Schneidersladen lieferbar ist.

Welcher Erstuser kann hier die Tage was berichten?
 
Der Käse ist hier und habe gleich eine Demo gemacht. Video folgt gleich.

Verdikt:
- Klingt insgesamt klasse
- Chorus kann man jetzt voll aufdrehen und er klingt gut.
- Beim Delay bin ich nicht sicher ob sich da viel geändert hat, ich hatte jedenfalls Spass dran, obwohl es kein BBD oder Tape Pitch Verhalten hat. Vielleicht auch genau deswegen, man kann damit Granular ähnliche Effekt machen.
- Chorus und Delay können nicht den Modus umschalten wie beim e7.
- LFO ist ohne Key Sync, das fehlt mir am meisten und ein Fade In hätte ich auch toll gefunden.
- Im Globalen Menu gibt es einen Knob Smoothing Parameter. Ich habe den auf das maximum gestellt. Mit dem gibt es kein Stepping (HF-Aktefakte) beim Volumen Poti und wohl auch bei anderen Parametern. Das hatte mich gestört beim e7.
Trotzdem hört man beim Chorus und PWM Steps.
- Lapidar vielleicht, aber das Volumenpoti hat am Anfang einen Parameter Jump, super feines Einblenden geht nicht. Leider ein Problem von vielen Synths.
- Ausstattung ist eher minimal, was aber Vorteile in der Bedienung hat. Kein Poti hat Parameter über die Shift Taste. Fast alles ist im direkten Zugriff.
- Shift ist "Momentary", also anders als beim e7 muss man nicht mehr darauf achten ob Shift aktiv ist.
- Speziell ist das Keyboardtracking im VCA, toll, Detune bei allen Voice Modes, den Poly Stereo Mode bei dem die Stimmen zwischen L und R verteilt sind (aber nicht alternierend).
- MPE habe ich noch nicht getestet, sowie einen Sequencer hatte ich auch noch nicht dran.
- Gebaut ist der Synth sehr gut, ausser die Poti Köpfe sind eigentlich die falschen, die eiern leicht, also laufen exzentrisch.
 
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