lilak
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nachdem das thema "welcher fm synth hat das beste user interface" kein eindeutiges ergebnis lieferte hab ich mich mal hingesetzt und das für mich persönlich verständlichste interface zusammengebastelt. DREIPOLAR.yamaha ist ein experimenteller FM / PM / AM synth der allerdings versucht sowenig wie möglich yamaha zu enthalten. ich programmiere mal die nächste zeit daran weiter und dokumentiere das hier. wenn das thema noch jemand interessiert einfach hemmunglos besserwissen, mach ich auch immer so.
zunächst ein paar anmerkungen zu FM oder besser Phasenmodulation. nach ein paar jahren dsp hacking halte ich PM für die effizienteste audio synthese jemals, die direkteste verbindung von einfacher mathematik und klang. frequenzalchemie sozusagen weil es aus der einfachsten wellenform, dem sinus fast ohne aufwand hochkomplexe wellenformen generiert. geometrisch gesehen ist ein sinus ja nur ein rotierender kreis und die phase ist der motor.
der verblüffendste PM patch ist einfach nur feedback selbstmodulation. je nach amplitude des modulators geht der output von sinus über sinus + obertöne ala saw zu sinus plus noise zu white noise, also alle frequenzen des spektrums wobei man aber den grundton noch immer hört. das ergebnis im hochfrequenzbereich ist sehr abhängig von der samplefrequenz und den spiegelfrequenzen die dabei entstehen.
hier ist ein test mit einem einzigen sinus im selbstfeedback und oversampling von 1 - 1024. klingen eigentlich alle anders:
Anhang anzeigen fmfeedbackupsampling.mp4
hier das selbe nochmal aber mit downsampling also sample rate reduction von faktor 1/1 bis 1/9. da kommt es dann zu sehr eigenartigen interferenzmuster:
Anhang anzeigen fmfeedbackdownsampling.mp4
das hier erklärt ganz gut die spiegelfrequenzen. in den videos kommen die je nach samplerate bei ganz anderen indexzahlen ins spiel. hört man deutlich wenn plötzlich der noise einfährt. bei downsampling teilweise sehr spät:
zunächst ein paar anmerkungen zu FM oder besser Phasenmodulation. nach ein paar jahren dsp hacking halte ich PM für die effizienteste audio synthese jemals, die direkteste verbindung von einfacher mathematik und klang. frequenzalchemie sozusagen weil es aus der einfachsten wellenform, dem sinus fast ohne aufwand hochkomplexe wellenformen generiert. geometrisch gesehen ist ein sinus ja nur ein rotierender kreis und die phase ist der motor.
der verblüffendste PM patch ist einfach nur feedback selbstmodulation. je nach amplitude des modulators geht der output von sinus über sinus + obertöne ala saw zu sinus plus noise zu white noise, also alle frequenzen des spektrums wobei man aber den grundton noch immer hört. das ergebnis im hochfrequenzbereich ist sehr abhängig von der samplefrequenz und den spiegelfrequenzen die dabei entstehen.
hier ist ein test mit einem einzigen sinus im selbstfeedback und oversampling von 1 - 1024. klingen eigentlich alle anders:
Anhang anzeigen fmfeedbackupsampling.mp4
hier das selbe nochmal aber mit downsampling also sample rate reduction von faktor 1/1 bis 1/9. da kommt es dann zu sehr eigenartigen interferenzmuster:
Anhang anzeigen fmfeedbackdownsampling.mp4
das hier erklärt ganz gut die spiegelfrequenzen. in den videos kommen die je nach samplerate bei ganz anderen indexzahlen ins spiel. hört man deutlich wenn plötzlich der noise einfährt. bei downsampling teilweise sehr spät:

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