Power Conditioner sinnvoll?

verstaerker

verstaerker

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es wird gern mal behauptet das für den EInsatz von hardware - gerade Studiogear wie Eqs ,Compressoren etc. Power Conditioner wichtig seien. Ein gute Begründung konnte ich noch nicht finden.

Weiß jemand was dazu?

also. z.B. so'n Teil

oder https://www.thomann.de/de/furman_pl8_ce.htm

429€ für ne Steckdosenleiste?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du fragst im falschen Forum!

Auf jeden Fall scheint das ein Conditioner zu sein, der Quantum Noise Resonation einsetzt. Das ist ein altes Schaltungsprinzip, wo keiner so genau weiß, was es und wie es das macht.
(...)
Es war eine Art höhere Räumlichkeit mit anderer Differenzierung zu hören. Worauf genau diese beruht, weiß ich nicht.
Jedenfalls sind im inneren kleine Boards, die parallel zu den Ausgängen liegen, und ein großes, wild blinkendes Board.
 
Ob das den Klang selbst beeinflusst, das glaube ich nicht. Kann mir aber gut vorstellen, je nach lokaler Stromversorgung, dass es für weniger Noise/Störgeräusche sorgt.
 
Ciao @verstaerker
es wird gern mal behauptet das für den EInsatz von hardware - gerade Studiogear wie Eqs ,Compressoren etc. Power Conditioner wichtig seien. Ein gute Begründung konnte ich noch nicht finden.

Weiß jemand was dazu?
kann schon Sinn machen, um Laststörungen zu filtern, welche sonst hörbar werden, wie von Klimakompressoren, Ladegeräten, Aufzugsmotoren, Umrichtern. Zudem sollten sie das Equipment vor Spannungsspitzen wie bei Blitzschlag oder einer Fehlfunktion der Versorgung schützen.

Ich verwende diesen im Studio hauptsächlich als Power Sequencer, der hat aber auch eine Filterung eingebaut:

Im Liverack ist dieser einfache Filter, den habe ich auch in der Festivalsaison immer mit um mein Gear zu schützen, falls es z.B. am Generatorstrom scheppern sollte:

Ganz ohne Esoterik, Gruss
claudio
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht da wo Leute Ihren Hausanschluss mit Wurfanker machen, aber sicher nicht in Deutschland. Wenn ein Gerät mit unserem Netz nicht zurecht kommt dann ist es Schrott.
Ganz so einfach verhält es sich leider nicht. Je komplexer das Setup wird, umso anfälliger. Mit lokaler Stromversorgung meinte ich das Haus/Wohnung/Zimmer selbst.
 
Weiß jemand was dazu?
Also ich habe mich auch lange damit beschäftigt, und habe jetzt insgesamt 4 oder 5 von diesen hier im Studio verteilt:
Link

Da hast du Überspannungsschutz UND noch Filter in einem. Kostet Stück so ca. 30 €
Die sind echt super, kein China-Schrott und du siehst an LED ob der Schutz aktiv ist.

Ich hatte übrigens beim Hersteller auch gefragt, ob der Schutz auch für den Erdungs-Leiter gilt, ja tut er.

D.h. hat mein Nachbar eine defekte Waschmaschine, die über den Erdungs/Schutzleiter am Gehäuse ableitet, könnte mir das sonst auch leicht in die Racksynths wandern, über deren Gehäuse, welches dann innen fast immer auch der Minus-Pol der Elektronik ist.

Wäre nicht so schön da 240V reinzuknallen.
Edit: 230 V natürlich. habe aber einige Vintage Dinger intern von den alten 220 auf 240 umgestellt, bilde mir ein, dass die dann kühler bleiben.

Und der eingebaute Filter/Conditioner schützt vor komischen Frequenzen, peaks, etc. die dann auch unschönes verursachen.

Mir wurde tatsächlich mal durch sowas ein Eprom Speicher in einem Gerät "corrupted".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich benutze so ein Furman-Teil als zentralen Hauptschalter fürs Setup und für eine saubere sternförmige Verkabelung. Zusätzlich ist noch eine interne 10A Sicherung verbaut, funktioniert bei mir selektiv, weil ich 16A-Automaten in der Verteilung habe.

Evtl. könnten die Filter zusätzlich was bringen, wenn man PV für Eigenbedarf verwendet, falls dann noch Restoberwellen vom Wechselrichter vorhanden sind.
 
Was halt manchmal nervig ist, ist dieser "erhöhte Berührungsschutz", sprich die Kindersicherung. Bei billigen Leisten leiert das schnell aus, und es geht kein Stecker mehr rein. Mir wäre lieber ohne, und wer Kinder hat die da ran kommen könnten , sollte sich lieber selber diese Einsätze reintun.
 
Ich hab sowas damals auch ins Studio integriert, vor allem wegen Überspannung, außerdem waren 2 nette Lämpchen integriert. Gegen Brummeffekte hat es leider in meinem Fall nix gebracht, war aber auch was ganz einfaches.
 
Ich habe mir für so einen Zweck überlegt eine USV zuzulegen (bin noch unschlüssig welche, wenn jemand einen Tipp hat würde ich mich freuen).

Die würde die ganzen Peaks ja auch schlucken. Wir haben hier PV auf dem Dach und Batterien in der Versorgung. Wenn der Fahrstuhl anfährt, flackern die Lampen kurz.

Primär ging's mir aber wirklich darum bei Stromausfall noch wenigstens die Arbeit zu sichern und sauber runterzufahren.
 
D.h. hat mein Nachbar eine defekte Waschmaschine, die über den Erdungs/Schutzleiter am Gehäuse ableitet, könnte mir das sonst auch leicht in die Racksynths wandern, über deren Gehäuse, welches dann innen fast immer auch der Minus-Pol der Elektronik ist.

Das ist nicht möglich, da dein Rack bei der Ableitung des Fehlerstroms genau gar keine Rolle spielt.
 
Also ich habe mich auch lange damit beschäftigt, und habe jetzt insgesamt 4 oder 5 von diesen hier im Studio verteilt:
Link

Da hast du Überspannungsschutz UND noch Filter in einem. Kostet Stück so ca. 30 €
Die sind echt super, kein China-Schrott und du siehst an LED ob der Schutz aktiv ist.

Ich hatte übrigens beim Hersteller auch gefragt, ob der Schutz auch für den Erdungs-Leiter gilt, ja tut er.

D.h. hat mein Nachbar eine defekte Waschmaschine, die über den Erdungs/Schutzleiter am Gehäuse ableitet, könnte mir das sonst auch leicht in die Racksynths wandern, über deren Gehäuse, welches dann innen fast immer auch der Minus-Pol der Elektronik ist.

Wäre nicht so schön da 240V reinzuknallen.

Und der eingebaute Filter/Conditioner schützt vor komischen Frequenzen, peaks, etc. die dann auch unschönes verursachen.

Mir wurde tatsächlich mal durch sowas ein Eprom Speicher in einem Gerät "corrupted".
Ich finde solche Aussagen immer etwas eigenartig: "Überspannungsschutz bis zu 26.000A"

Kann mir das jemand erklären? Was möchte der Hersteller/Verkäufer uns damit sagen?
 
Primär ging's mir aber wirklich darum bei Stromausfall noch wenigstens die Arbeit zu sichern und sauber runterzufahren.
Ich habe diese hier:
APC USV

Der Vorteil ist ich kann direkt Kaltgeräte Kabel anschliessen, Schuko wird aber mitgeliefert.
Habe auch den Vorgänger.

Schön bei APC finde ich, die nutzen versiegelte Blei/Gel Akkus, die sind zwar schwer, aber ich möchte keine fetten Li-Ionen Akkus (wie bei manchen anderen Herstellern verbaut) in der Wohnung haben, aus Sicherheitsgründen.

Ersatzakkus gibts auch leicht, haben im Grunde die selbe Bauform und Bauweise wie Motorradbatterien.

Edit:
da hängt jetzt aber nur PC und Peripherie dran, keine Synths oder so.
Es sei denn ich mache ein kritisches Update, und genau dann wäre Stromausfall und der Synth wäre dann gebricked.

Ansonsten läuft der PC und Zubör bei mir so ca. 15min weiter, falls Stromausfall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also drei Dinge, die für eine gute Signalqualität wichtig sind .

1. Masse
2. Masse
3. Masse

in den großen Maschinenräumen TV usw legen die 10 cm Kupfer Erdungsband und zwingen alle Gehäuse da drauf..


Der Rest ist Vodoo ( oder schlecht Designte Maschinen, da hilft dann aber wieder Masse )
 
Moin :cool:

Man sollte etwas differenzieren:

Ist das Netz 'verseucht' mit HF- oder Repeatergebrazel können einfache Filter durchaus nützen.

Ist das Netz selbst sehr 'volatil' durch evtl. Kühlaggregate oder andere Gerätschaften im Haus, die die Netzspannung schwanken / einbrechen lassen, dann magnetische Spannungskonstanter in Betracht ziehen.


Jenzz
 
Ich habe mir für so einen Zweck überlegt eine USV zuzulegen (bin noch unschlüssig welche, wenn jemand einen Tipp hat würde ich mich freuen).

Ich kann mein (kleines) Studio locker mit einer Powerstation, deren primäres Einsatzgebiet Camping ist, betreiben (in meinem Fall eine Jackery Explorer 500).
Natürlich hat man dann Ladeverluste, und so ein Akku hält auch nicht ewig.

Einen echten Anwendungsfall hatte ich neulich sogar. Ich habe mich für die Übergabe meines Waldorf M mit einem Typen auf meinem Firmenparkplatz getroffen (war nicht anders zu organisieren), und dann konnte ich mit M, Keyboard und Powerstation im Kofferraum das Ding tatsächlich vorführen und testen lassen. War total lustig. :mrgreen:
 
Bei Motor-Frequenzumrichtern und Schweißsteuerungen für Verpackungsfolien empfehlen die Hersteller grundsätzlich den Einsatz von Netz-Filtern.
Im ein oder anderen Tonstudio sind die auch verbaut.

Ah, @Jenzz hat das ja gerade angesprochen
 
Kannst du mir das mal genauer erklären, würde mich echt interessieren :)

Wenn die E-Installation des Nachbarn halbwegs aktuell ist, ist ein Fehlerstromschutzschalter mit 30mA Auslösestrom vorgeschrieben.
Bedeutet, gibt es einen Fehler, wird schon bei einem Fehlerstrom von nur 30mA der komplette Stromkreis getrennt.
Außerdem sucht sich der Strom den Weg des geringsten Widerstands.
Und der ist erstmal am geringsten in der Wohnung und Verteilung und Erdung im Netz deines Nachbarn.
 


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