Geräte in Japan bestellen….jemand schon gemacht ?

Ja und es kommen hier MwSt und Zollgebühren drauf .knapp 25% ungefähr. Gibt Rechner dazu. Google.
 
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hab vor Jahren Roland SH-1 und SH-2 in Japan gekauft. Es kommen in DE 19% Einfuhr-USt und Zollgebühren dazu, insgesamt rund 24% (bei Abholung beim Zollamt). Kann sein, dass heutzutage durch direkte UPS oder DHL Zoll-Abwicklung noch eine Gebühr fällig wird.

Und ein ordentlicher Step-down-Converter von unseren 220 volt auf 110 volt kommt auch noch dazu ;-)
 
Guten Abend !
Danke für die Antworten. Ich hatte vor ein paar Tagen mal was gesucht und bin in Japan gelandet und da gab es ein Gerät für ca.380€ inkl. Versand. Da wäre es also mit 19% Mwst. + Zoll um ca.90€ +. Das wäre ja überschaubar.

Danke euch.
Erol
 
Also ich kaufe ganz viel in Japan, das ist aber auch lokal für mich <3
(andersrum bestelle ich auch hin und wieder beim grossen T. aus D., das ist häufig selbst mit Versand günstiger als manche hiesigen Mondpreise)
 
EMS-Versandkosten (=japanische Post internationaler Versand) aus Japan gibts hier: https://www.post.japanpost.jp/int/charge/list/ems_all_en.html
Ein 4kg Paket kostet zB 10000Yen = 62Euro.

Wichtig: Die Mehrwertsteuer wird nicht nur auf den Gerätepreis fällig, sondern auf die Summe aus Gerätepreis und Versandkosten!

380 Euro + 62 Euro = 442 Euro
442 Euro + 83,98 Euro (19% Importmehrwertsteuer) + 15,47 Euro Zoll (3,5% auf elektronische Musikinstrumente) = 541,45 Euro

Das wäre Ihr Preis

Wenn Du die Wahl der Versandart hast: UPS oder Fedex liefern hier selbst aus, EMS wird hier von DHL ausgeliefert.

Meine Erfahrungen mit Fedex bei der Abwicklung der Gebühren sind allerdings gemischt. Bei UPS und DHL zahlt man die Gebühren direkt beim Lieferboten. Bei Fedex bekommt man das Paket so und später eine Rechnung per Briefpost. Ich hatte zweimal Mahnverfahren von Fedex an der Backe, obgleich ich nachweislich (Kontoauszug) unmittelbar nach dem Eintreffen der Rechnung die Gebühren überwiesen hatte. Fedex-Deutschland haben da leider Ihre IT nicht ganz im Griff. Es macht keinen Spaß dann die Gebühren, die einem der Inkasso-Dienstleister aufbrummen will, an Fedex weiterzugeben. Beim zweiten Vorkommen, habe ich dann sofort die aller erste Antwort vom Anwalt (gottseidank Nachbar und Freund) mit Briefkopf schreiben lassen. Da kam dann nix mehr.
 
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Bei UPS und DHL zahlt man die Gebühren direkt beim Lieferboten.

…bei UPS kann man ein Konto machen - habe ich seit Jahren - und mit einem Klick zahlen , ok, es sind zwei Klicks: einmal auf in der Email auf ‚Jetzt bezahlen‘ klicken und dann einmal auf der Website auf ‚Jetzt bezahlen‘ klicken - mit hinterlegtem Paypalkonto…gerade vor fünf Minuten wieder gemacht…das geht noch Minuten vor der Auslieferung….

…ähnlich bei DHL (Express): DHL-Express-Sendungen kann man normalerweise immer vorher online zahlen - ebenfalls über einen Klick auf den Link in der Benachrichtigungs-Email oder der SMS; nur DHL ist da zäh - die wollen entweder Bargeld (und können natürlich nie wechseln) oder liefern es in eine Filiale, in welcher dann Kartenzahlung möglich ist…
 
Auch als Privatperson? Ich kenne das nur als Geschäftsaccount (mit EORI und USt-ID).
Und DHL-Express ist meines Wissens auch nur für Geschäftskunden.

…beides als Privatmensch möglich…

Edith sagt:

…zumindest vor ein paar Jahren, als ich die Kontos eingerichtet habe - aber ich denke es geht zumindest bei UPS auch jetzt noch mit dem Konto…

…bei DHL-Express braucht man kein Konto, man kann auch einfach den Link in der Email/SMS klicken und direkt zahlen…
 
EMS wird aber nach meiner Erinnerung nicht über DHL-Express ausgeliefert sondern über das "normales" DHL Deutsche Post
 
Meine GliGli-USB-Cartridge für die RX5 habe ich bei Pharmasonic✝ in Japan gekauft, 2020 war das. Preis waren 9200 Yen, damals noch heute unvorstellbare 78€. Musste es glaubich beim Zoll abholen und erwartungsgemäß ein bisschen was draufzahlen, aber das war unerwartet unproblematisch.
 
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Meine Erfahrungen sind auch positiv. Mit Fedex keinerlei Probleme. Ich habe immer mit Faktor 1,3 gerechnet.

Das haut immer hin.
 
DHL Deutsche Post

…ja, die sind diesbezüglich leider noch in der Steinzeit - das drumkid-Modul kam leider auf diesem Weg hier (gerade noch) an…

…Abholung in dem einen unserer zwei lokalen DHL-Points, der natürlich nur vormittags wenige Stunden offen hat und sich weigert Kartenzahlungen zu akzeptieren - bis man das mit Nachdruck verlangt…der andere wäre ja mit ‚normalen‘ Öffnungszeiten entspannt gewesen…

…DHL könnte mit der Vorab-online-Zahlung einen Haufen Aufwand und Kosten sparen - und ich Nerven…
 
Ich habe letzte Woche als Privatperson meinen Midicake Arp per DHL Express aus UK erhalten. Zahlung von Zoll und EUSt. ging online (Link via E-Mail erhalten) per Kreditkarte. Die Zollabwicklung durch DHL hat 12,50 € zusätzlich gekostet.
Die Post nimmt 6€ und bei FedEx musste ich neulich 17,50€ für ein Päckchen aus England bezahlen. Richtig geärgert hatte es mich im Januar, da wurde bei einer Bestellung was vergessen und das wurde mir dann im Päckchen zugesendet mit Warenwert 1 GBP. Natürlich durchlief das den Zollprozess (war dann irgendwas mit 2€ oder so) und ich durfte zusätzlich 6€ Zollbearbeitungsgebühren bezahlen.
 
Wenn der Absender das amtliche nicht geregelt hat kann ich nur raten direkt beim Zollamt den DHL Service in Anspruch zu nehmen und nicht die komplizierten Formblätter zu studieren und auszufüllen. Mir hatten die das erst gesagt als ich schon wieder zu Hause war und telefonisch heck meck gemacht hatte
weil mir das alles zu kompliziert erschien. Die paar Kröten die der Service kostet hatten sich bei mir jedenfalls gelohnt.
 
Fedex-Deutschland haben da leider Ihre IT nicht ganz im Griff.
Ich hatte hier in CH mal Stress mit UPS und die haben nicht nur die CH IT nicht im Griff. Ein alter Account (vom Vorjahr) ging nicht mehr und ein neuer liess sich zwar anlegen, der Brief mit den Authentifizierungsdaten kam aber nie an. Meine Sendung hätte ich aber wohl eh nicht umleiten können. Zum Glück wohne ich in einer ruhigen Gegend, wo bisher zumindest noch keine Sendung verloren ging. Irgendein Dienst hat eine Sendung mal im Garten versteckt, da mussten wir etwas suchen.
 
Ich habe 2-3 Mal Ersatzteile wie Mainboards für Sampler oder interne CD-Rom für Sampler in Japan gekauft. Und ein Musikinstrument, aber mit Saiten, passt nicht
hier ins Forum, hat aber elektrische Tonabnehmer wie bei einer Gitarre. Das wurde mir für ca. 150 EUR verkauft plus Versand, und ich kann mich nicht mehr genau
an die Gebühren erinnern, es blieb bei dem Teil aber unter 200 EUR insgesamt.
Bei dem Instrument hatte ich Glück und musste wenig Zoll bezahlen, normal kamen aber immer noch die Mehrwertsteuer und Zoll dazu.
Die Versandkosten waren auch immer erheblich, die wurden von mir aber immer schon beim Kauf bezahlt. Lieferzeit waren meist 3-5 Wochen, aber mit Tracking,
was aber meist nicht richtig funktioniert hat.
Die japanischen Händler, mit denen ich zu tun hatte, waren immer zuverlässig und haben mir gute Ware geliefert.

WICHTIG :
Bitte denkt beim Kauf von importierten Musikinstrumenten an die 100 Volt Netzspannung in Japan. Jedes Gerät aus Japan hier an die Steckdose geklemmt
wird sofort kaputt gehen, weil es keine 230 Volt verträgt. Ausnahme sind nur Notebooks und Laptops, die meist ein Wandler-Netzteil haben,
was beide Spannungen verarbeiten kann.
Ansonsten braucht ihr für japanische Elektronik oder auch aus USA importiert immer ein Wandler-Netzteil.
Diese Dinger sind meist schwer und teuer, und man muss auch noch genau schauen vor dem Kauf, ob sie die erforderliche Wattzahl auch einhalten, die
euer Gerät benötigt bzw. verbraucht beim Betrieb !
 
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Diese Dinger sind meist schwer und teuer, und man muss auch noch genau schauen vor dem Kauf, ob sie die erforderliche Wattzahl auch einhalten, die euer Gerät benötigt bzw. verbraucht beim Betrieb!
Bangemachen gilt nicht. Weder gross, schwer oder teuer.

Ich habe mir ein Model SK-20E besorgt - Damit tut mein Japan 100V Korg SDD-3300:

Yazawa SK-20E Japan Step Down Spannungstransformator 220-240V bis 100V 1000W HEIZUNG
 
WICHTIG :
Bitte denkt beim Kauf von importierten Musikinstrumenten an die 100 Volt Netzspannung in Japan. Jedes Gerät aus Japan hier an die Steckdose geklemmt
wird sofort kaputt gehen, weil es keine 230 Volt verträgt. Ausnahme sind nur nur Notebooks und Laptops, die meist ein Wandler-Netzteil haben,
was beide Spannungen verarbeiten kann.
Ansonsten braucht ihr für japanische Elektronik oder auch aus USA importiert immer ein Wandler-Netzteil.
Diese Dinger sind meist schwer und teuer, und man muss auch noch genau schauen vor dem Kauf, ob sie die erforderliche Wattzahl auch einhalten, die
euer Gerät benötigt bzw. verbraucht beim Betrieb !
Eine genaue Übersicht findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Netzspannung

Man sollte sich das Gerät erstmal angucken, es steht ja in der Regel irgendwo drauf, was das Gerät verträgt. Es gibt Netzteile, die können nur 110 Volt oder 220 Volt verarbeiten, es gibt aber auch welche, da kann man das manuell umschalten und es gibt welche, die decken die ganze Bandbreite ab und regeln das automatisch. Man sollte sich nur nicht darauf verlassen, dass es schon gutgehen wird und einfach mal an die Stecke anschließen. Das kann nach hinten losgehen.

Bei Vintage-Geräten kann man das auch teilweise intern regeln. Das Netzteil vom original Arp Odyssey z.B. kann man mit Steckern von 110 auf 220 Volt (und umgekehrt) umstecken. Dazu muss man nur den Odyssey aufschrauben.
 
Bangemachen gilt nicht. Weder gross, schwer oder teuer.

Ich habe mir ein Model SK-20E besorgt - Damit tut mein Japan 100V Korg SDD-3300:

Yazawa SK-20E Japan Step Down Spannungstransformator 220-240V bis 100V 1000W HEIZUNG

Kann halt auch nach hinten losgehen,
siehe Bewertungen bei Amazon.com:


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Eventuell noch auf die erwartete Netzfrequenz achten - in Japan gibt es nämlich je nach Region 50Hz und 60Hz aus der Dose. Neuere Netzteile können meist beides, aber bei älteren Geräten nicht unbedingt. Die Effekte sind zwar nicht so spektakulär, wie bei 100V vs. 220V, aber je nach Gerät/Sensibilität könnte es unerwünschte Seiteneffekte mit sich bringen.
 


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