Brainstorm E-Mu e4 Ultra - Nachbau von Behringer?!

Wilde Suche nach Themen, Ideen …
Der Fab

Der Fab

|||||||||||
Ohne jetzt die Gerüchteküche anzuschmeißen, habe nichts in die Richtung gehört!

Könnte mir aber vorstellen, dass hier der ein oder andere B-Mitarbeiter herumschwirrt oder jemand, der entspr. Kontakte hat.

Soweit ich weiss sind die Rechte bei Creative. Die müssten doch auch die Firmware Codes haben, die ja maßgeblich zum Sound beiträgt.

Die Welt braucht unbedingt neue e4 Ultras mit moderner Konnektivität. Es würde ja Plattenzugriff über USB, der von Mac/Pc als ext. Festplatte erkannt wird, reichen.

Dazu die Wandler der 90er.

Rest Selbstgänger.

Kommt da was oder wird es nix, was meint ihr?
 
Ich rechne eher mit 'nem EMU Emulator II, schon weil sie einen ersteigert haben.


Zwar ein Klassiker, aber kein Studio Arbeitstier. Viele arbeiten zwar ITB mit Samples, genauso sind aber immer noch klassische Sampler im Einsatz. Neuere Akais Z-Serie sind nur selten in den Kleinanzeigen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ein e5 auf e4 ultra code basieren wär ein traum
 
Hab zwar schon einige, aber so´n neuer Ultra gibt halt auch die Sicherheit, da für die nächsten Jahrzehnte was zu haben.

Moderne Sampler sind mir persönlich klanglich zu beschränkt und uninteressant, da zu clean.
Ein musikalisches Signal braucht, um richtig schön zu klingen, nicht Perfektion, sondern LoFi,
bei die Ultra Serie ja gar nicht mal LoFi klingt, sondern eher zum Besten was der Sampler Markt hergab :D
 
Zwar ein Klassiker, aber kein Studio Arbeitstier.
Der Emulator II war sicher auch mal ein Studio Arbeitstier, genau wie die anderen Behringer Remakes ;-) Ich hab' das Gefühl wir werden noch 'ne Weile warten müssten bis Behringer mit ihren Klangerzeugern in den 90ern ankommt, die Zielgruppe scheint vorwiegend aus ältere Herren mit Homestudios zu bestehen.
 
Genauso wie neuere Sampler. Die klingen nicht, sie machen einfach nur ihren Job. Das ist unendlich langweilig *gähn*
Zum Experimentieren eigenen sich die wenigsten, Kurzweil PC4/K2700 & Co machen das noch recht gut, mit Abstrichen was die Transponierung von maximal 2 Oktave nach oben betrifft - das müsste ich dann mit der Hand machen, aber der Bass Bereich wird recht knusprig.
Was alte Hardware betrifft hab' ich hier noch 'nen ESI4000 und 'nen Hohner HS1E stehen.
Bei Software kommt Halion 7 im Moment - die entsprechenden Einstellungen vorausgesetzt - mit meinen alten Samples aus den 90er bisher noch am besten klar oder ich muss doch noch meinen alten PC mit EWS64XL reaktivieren - bzw. endlich mal die Speicherbatterie wechseln 😩
 
Die klingen nicht, sie machen einfach nur ihren Job. Das ist unendlich langweilig *gähn*
Das würde ich so nicht unterschreiben wollen.
Hab ne 404mkll hier und die kann von old bis new alles was das Herz begehrt, da hat Roland einen vorbildlichen Job gemacht.

Das Gerät klingt ganz fantastisch!
Edit: in jeglichen Lebenslangen
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wären wir Ende der 1990er Jahre und m.E. setzen sie aktuell nichts aus der Zeit um, zumindest ist nichts angekündigt. Ich gehe auch eher davon aus, dass sie den Emulator II irgendwann nachbauen werden, weil der trotz aller Beschränkungen einen Kultfaktor hat und sich vermutlich gut verkaufen lässt. Wird auch immer mal wieder in Foren nachgefragt - die späteren Emulatoren oder Akais fragt eigentlich niemand nach. Wahrscheinlich weil das Arbeitstiere für das Studio oder hinter der Bühne waren, das ist eher nicht so sexy.
 
Wundert mich eigtl, gerade der e4 würde praktisch jeder elektronischen Musikrichtung gut stehen.

Das hier wurde meinen Wissens nur mitm Ultra gemacht. Man beachte die Filter auf den Basslayern.



Und die beiden auch

 
Zuletzt bearbeitet:
Hier auch, was so mitm Ultra geht


Wie man auf dem Bild zum Video sieht stecken da 'ne Menge Custom Chips drinne, da müsste man wahrscheinlich schon was mehr machen als irgendwelche Firmware Codes zu emulieren. Während das was im Emulator II steckt weniger Aufwand bedeuten sollte und man könnte Behringer typisch wieder analoge Filter pro Stimme verbauen.
 
Ist das so? Lässt sich bei vorhandenem Code Maschinencode nicht anpassen, umschreiben, zur Not emulieren. Letztendlich ist das Ding doch nur DSP?
 
Unter Umständen sind mit dem Emulator X ja schon Teile des Codes vorhanden :dunno:aber ich würde nicht damit rechnen dass Behringer das umsetzt.
 
Computercode ist etwas anderes als elektronische Schaltungen. Der Code ist geschützt und muss daher lizensiert werden, wenn er genutzt werden soll. Das ist ja auch das Problem beim Nachbau von VA-Synths. Entweder lizensierst Du den Code oder Du musst ihn durch Reverse Engineering nachentwickeln, aber einfach nutzen ist nicht. Schaltungen kannst Du nachbauen, wenn da kein Patent drauf ist (und da die gewöhnliche Laufzeit von Patenten 20 Jahre beträgt, dürfte alles aus dem letzten Jahrtausend bereits patentfrei sein).

Jedenfalls würde ich mich nicht zu sehr an die Hoffnung klammern, dass sie E4 Ultra nachbauen werden, derzeit gibt es keinerlei Indikationen in die Richtung. Bis auf den JT-4000, den man vielleicht als Andeutung sehen könnte, dass sie sich eventuell auch mit Geräten aus den 1990er Jahren beschäftigen, sind sie aktuell komplett in den 1970er und 1980er Jahren unterwegs, von ein paar Fällen abgesehen, wo sie neuere Moog-Geräte bzw. Eurorack-Module nachgebaut haben. Natürlich kann sich das auch irgendwann mal ändern, wenn sie alle begehrten Geräte aus den 70er und 80er Jahren nachgebaut haben. Aber das dürfte noch eine ganze Reihe von Jahren dauern.
 
Das habe ich ja schon mehrfach an anderer Stelle geschrieben.
So ein E-MU Sampler ist die EierlegendeWollMilchSau!
Ich habe zwar nur den E4X Turbo.
Bedeutet, im fehlen ein paar Kleinigkeiten im Vergleich zum Ultra.
Trotzdem ist das Teil unfassbar gut.
Und diese Serie der E4 und Ultras sind generell bedienungsfreundliche Synthesemonster.
Das Video von @Der Fab zeigt es ganz gut.
 
Behringer muss einen Sampler mal in der Pipeline gehabt haben, denn ich kann mich daran erinnern, dass auf deren Homepage vor Jahren die Rubrik Synthesizer/Sampler existierte. Irgendwann verschwand dann der Begriff "Sampler" dort.

Bleibt zu hoffen, dass die Idee irgendwann wieder aufgegriffen wird.
 
Wär ja schonmal nen Anfang, aber ne MPC ist halt "nur" nen Sampler und nicht son Synthiemonster wie nen e4
 
Wiki schreibt:

"Die Software basierte auf dem letzten Betriebssystem des E IV (EOS 4.70) und war zuletzt in einer 64bit-Version mit einer Abtastrate von 192 kHz erhältlich. Sample-Bänke aus dem E IV können auch in der Software verwendet werden. Der Support seitens des Herstellers wurde mittlerweile eingestellt. Emulator X war für die Windows-Versionen XP und Vista konzipiert und für die Soundkarten erschien noch ein Treiber für Windows 7 im Beta-Status."


Allein der Umstand, dass es bereits 2 Nachbauten der SP1200 gibt, zeigt doch, dass der Markt vorhanden ist,
wenn auch eher Niesche.
 
Die sp1200 ist aber was anderes, hat die nicht auch analoge Filter im Original, und die Nachbauten ebenfalls?
Und darauf fahren die Leute nachwievor ab, weniger auf rein digitale Geräte.
ich denke einen neuen E4/E5 wird es nie geben, die Nachfrage oder der Bedarf ist viel zu gering. Nicht wenige werden sagen kann ich auch mit Software machen, oder mit anderen digitalen Samplern. Das Besondere an den E4 ultras, was zweifellos existiert, ist trotzdem nicht so gewichtig daß es sich lohnen würde so ein Gerät zu entwickeln. Heutzutage in Zeiten von gigabyte großen Sample Libs, die uns NI und andere hinterherschmeißen ist das selber schrauben an einem Sampler auch nicht mehr so wichtig. Distorted Bass? hab ich hier in Kontakt oder Falcon, was soll ich selber schrauben - so werden viele denken.
Einerseits die Bequemlichkeit, und andererseits sollte man auch bedenken daß es damals nur mit selber schrauben und editieren ging so einen distorted bass (oder andere besondere Klänge) zu kreieren, Alternativen gab es nicht, keine vergleichbare Software oder Sample Libs in den 90ern. RAM und HD Größen sind heutzutage gigantisch, damals nicht.
Und dann noch bedenken bezüglich der DnB Beispiele, ganz häufig wurde im Mixer übersteuert, dann Resampling, dann erneut übersteuert, dann wieder Resampling, usw. Wer tut sich das heute noch an? Nur ein paar Nerds und Freaks, und dafür lohnt sich ein neuer E5 nicht. Schon damals waren das Freaks, die die Grenzen eines E4 (egal ob Ultra oder Classic) ausgetestet haben, die meisten haben die Sampler doch nur als Sample Playbackmachine benutzt.

Wenn schon, dann eher die Software Emulator X ins Jahr 2025 bringen, das kann ich mir eher vorstellen.
 
Klar, viele sagen sich, da gibbet keine Unterschiede, aber siehe da.

Signal klingt in der DAW schon gut, das ist das was man kennt und wo die Leute sagen "Klingt geil",
dann einmal durch den E-Mu geschleift und oh wunder, es lebt und bekommt "Eier", klingt soooo viel besser
und das ist exakt der Kern meines Gelabers um Hardware, genau das ist das was ich höre, wenn ich Software mit Hardware vergleiche.
Mal abgesehen, dass es lauter und gesättigter klingt, aber da ist ja noch mehr, dass den Sound zusammenschweisst.



Diese ganze Diskussion, woran das nun liege, ist mehr ehrlich gesagt Banane, ich hinterfrage das nicht mehr, ist einfach so: Es klingt besser, fertig.
Und gibt ja auch genug Klangerzeuger, die nicht so gut klingen, zumdinest nicht in diese Richtung, wie moderne.
Deshalb gingen TR8s, JD08 und opsix auch wieder, da reicht es völlig aus ITB durch nen analogen Summierer zu schleifen und man
hat fast das gleiche Ergebnis

Oder hier, so oder so ähnlich geht auch in der Box. Das es so fies klingt, das eher nicht.


Ich denke auch nicht, dass sich da in Zukunft was ändern wird. Software wird prinzipbedingt nicht aufschließen,
moderne Hardware vermutlich konstruktionsbedingt, durch den Anspruch perfekt zu klingen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, viele sagen sich, da gibbet keine Unterschiede, aber siehe da.

Signal klingt in der DAW schon gut, das ist das was man kennt und wo die Leute sagen "Klingt geil",
dann einmal durch den E-Mu geschleift und oh wunder, es lebt und bekommt "Eier", klingt soooo viel besser
und das ist exakt der Kern meines Gelabers um Hardware, genau das ist das was ich höre, wenn ich Software mit Hardware vergleiche.
Mal abgesehen, dass es lauter und gesättigter klingt, aber da ist ja noch mehr, dass den Sound zusammenschweisst.



Diese ganze Diskussion, woran das nun liege, ist mehr ehrlich gesagt Banane, ich hinterfrage das nicht mehr, ist einfach so: Es klingt besser, fertig.
Und gibt ja auch genug Klangerzeuger, die nicht so gut klingen, zumdinest nicht in diese Richtung, wie moderne.
Deshalb gingen TR8s, JD08 und opsix auch wieder, da reicht es völlig aus ITB durch nen analogen Summierer zu schleifen und man
hat fast das gleiche Ergebnis

Oder hier, so oder so ähnlich geht auch in der Box. Das es so fies klingt, das eher nicht.


Ich denke auch nicht, dass sich da in Zukunft was ändern wird. Software wird prinzipbedingt nicht aufschließen,
moderne Hardware vermutlich konstruktionsbedingt, durch den Anspruch perfekt zu klingen.

Ich sag ja auch - größtenteils aus eigener Erfahrung - daß viele Hardwaresampler druckvoller klingen können als viele Softwaresampler. Zumindest im synthetisch / elektronischen / hybrid -Bereich.

Jetzt wollte ich es aber genau wissen und habe das erste Vergleichsvideo runtergeladen und das Audio extrahiert. Das Video selbst finde ich für Vergleiche absolut untauglich, weil die Pegel zwischen DAW und Sampler im Video nicht ausgeglichen wurden. Das EMU-Signal ist im Video fast doppelt so laut wie das DAW-Signal. Das suggeriert natürlich, daß das EMU-Signal besser klingt.

Also habe ich schnell mal die ersten beiden Vergleichsbeispiele rausgeschnitten und jede der Dateien für sich normalisiert. Jetzt haben die Signale in etwa den gleichen Pegel, der einen Vergleich des Klangs möglich macht.

Beim ersten Vergleich muß ich sagen, daß ich eindeutig zum Signal aus der DAW greifen würde, weil es transparenter und höhenreicher klingt.

Beispiel 1 - DAW
Anhang anzeigen Beispiel 1 - DAW.wav
Beispiel 2 - EMU
Anhang anzeigen Beispiel 1 - EMU.wav


Beim zweiten Vergleich hält es sich fast die Waage. Ich höre wieder einen leichten Kompressoreffekt beim EMU-Signal wie auch im ersten Beispiel und wieder einen leichten Höhenverlust im Vergleich zur DAW.

Beispiel 2 - DAW
Anhang anzeigen Beispiel 2 - DAW.wav
Beispiel 2 - EMU
Anhang anzeigen Beispiel 2 - EMU.wav

Ist mir auch früher so aufgefallen und ich habe in Hardwaresamplern lieber mit MIDI-Sequencen hantiert wie mit komplexeren / mehrschichtigen Loops. Bei Einzelinstrumenten bzw. Einzelstimmen fand ich im Hardwaresampler immer einen Klanggewinn.
 
Loops im HW Sampler als Loop-sample finde ich eher langweilig, wenn dann wenigstens gechoppt in Einzelsegmente, damit man da auch leicht was arrangieren, ausdünnen, andicken usw kann.
Es gab da früher viele Loop Sample CDs. Ich konnte damit nie etwas anfangen. In der DAW hab ich manchmal solche Loops reingezogen und dann editiert, also Volume Envelope drübergezogen um einzelne Schläge rauszuarbeiten, EQ und Kompressor drauf und gegebenenfalls Envelope Follower Filter. Und natürlich Tempoanpassung mittels entsprechender Algos (früher in der Software Acid) oder durch Chops.
Loops im Emu, das macht für mich nicht viel Sinn in der Praxis. Auch mit dem Beatmunger (warum denke ich da an Pacman?) bin ich nie so richtig warm geworden, damit ging aus meiner Sicht fast nix was ich hätte nutzen wollen, das war für mich eher eine Spielerei. Das geht im Yamaha Ax000 besser, wobei ich das da auch nicht in Arrangements genutzt habe. In der DAW ist das viel einfacher oder in nem Tracker ala Renoise oder Polyend Tracker (die bekommt man gerade hinterhergeschmissen!). In der DAW kann man auch progressiv stretchen, also zeitlich immer mehr/weniger und gleichzeitig pitchen. Alternative in HW wäre da noch der VP9000 von Roland als reiner Sampler, da dreht man an Knöpfen und es passiert direkt und es knattern schön die Artefakte.
Offline Timestretching usw. ja alles gut usw., das klingt in der DAW aber auch nicht direkt schlechter, eher anders und ist einfacher/schneller im Zugriff im Arrangement. Bei EMU ausprobieren und warten. Timestretching als FX, also mal hoch und wieder runter stretches oder anders herum, das geht auch mit anderen Samplern oder auch in der DAW (freeze). Das ist nicht so das EMU Steckenpferd. Das stretching klingt normal auch eher sauber.
 
Wie ich schon mal an anderer Stelle geschrieben habe: Behringer ist ein Massenproduzent, die dürften sich eher für Produkte interessieren, von denen man eine größere Menge zu einem günstigeren Preis absetzen kann. Alles was irgendwie speziell ist, eher Nische und so, ist für sie eigentlich uninteressant bzw. mit dem Risiko behaftet, dass sie davon nicht genug Geräte absetzen können. Daher dürften hauptsächlich Geräte interessant sein, die eine Nachfrage bzw. einen guten Ruf am Markt haben, wo eine gewisse Historie da ist, die von bekannten Musikern genutzt wurden, also alles, was man irgendwie gut vermarkten kann. Das sehe ich bei typischen Studiogeräten, wozu ich den E4 zählen würde, als schwierig an. Man sieht es ja sogar beim Wave, den haben sie offensichtlich schon eher als Nische eingestuft und ihm nicht die 5 Oktaventastatur mit 16 Stimmen und PAT gegeben, einfach weil das teurer gewesen wäre mit dem Risiko, dass sie davon nicht genug verkaufen können.
 


Neueste Beiträge

News

Zurück
Oben