Ich würde das schon Beziehung nennen, die man aufbaut, in Anführungsstrichen.
Wenn man einen bestimmten synth bevorzugt, weil der Klang einem durchweg liegt, das interface wie für einen gemacht ist, intuitiv zu guten sounds führt und man lange mit diesem instrument musiziert und es einen jahrelang begleitet, dann entwickelt man schon einen starken Bezug zu einem Instrument, oder nicht? Mit manchen entwickelt man auch signaturesounds.
Aber ich kenn auch Leute, die ständig kaufen und verkaufen, auch professionelle Musiker, weil sie die Abwechslung suchen.
Ich halte das nicht für sinnvoll. Ich hätte lieber ein instrument, dass sehr gut passt über Jahrzehnte, als jeden Monat etwas anderes.
Es ist auch immer die Suche nach neuen Sounds, aber es gibt viele Künstler die machen sehr abwechslungsreiche Musik mit ganz simplen Sounds, über viele viele Jahre.
Ein teo5 oder polybrute ist eigentlich genug ganz alleine für ein ganzes Musikerleben.
Macht keiner, aber es gibt große Unterschiede.
Ich denke es ist besser ein instrument in und auswendig zu kennen, als immer was neues.
Baut man nicht automatisch einen Bezug auf? Weil gerät xy einen hohen Stellenwert in der eigenen Musik hat? Dabei ist es ja auch egal, ob es auch Schattenseiten gibt oder nicht. Es ist wichtig.
Wenn man an einen synth viel lieber geht, als an einen anderen dann ist das ja schon eine emotionale Sache. Auch die Hassliebe ist dann eine Art Beziehung zu einem objekt.
Ich kann es nicht mal Nachvollziehen wenn jenand sagt, er habe keinerlei beziehung zu seinen instrumenten.
Selbst als industriemechaniker hat mein Meister immer immer seine alten Parallelendmaße oder eine bestimmte Maschine genutzt. Da sind doch definitiv emotionen im Spiel.