Korg Keystage

Muss man für den Aftertouch wirklich mit sehr viel Kraft drücken?
 
PolyAT ist für mich das einzige Argument so ein Teil zu wollen. Bisher hat sich auf dem Controller-Markt diesbezüglich (und in besserer Qualität) nichts getan. Kommt mir jetzt nicht mit Osmose, das Teil ist leider nicht wirklich mehr Controller als ein normaler Synth, bis auf die besondere Tastatur.
Es ist schon merkwürdig: Ich schaue nach Teilen die als Controller ohne Klangerzeugung gebaut werden, und finde nur Kram der weniger Controllerfähigkeiten hat als ein normaler Kurzweil aus der PC-Serie. Da kannst du hunderte von Kombinationen programmieren mit 16 Midikanälen, Zonen, Anschlagdynamikkontrolle, Program sends, sogar Kommandos beim VERLASSEN des Setups, Sequenzen, Arps oder "Riffs" für extern oder intern oder beides... ich weiss gar nicht wo ich anfangen und aufhören soll. Bis auf ein paar Pads extra sehen die reinen Controller da sehr, sehr dürftig aus. Dazu meist eher billige Tastaturen. Das is doch nix?
Ich merke nur wenn man einen gewissen Standard gewöhnt ist und denkt das sei normal... Ne, isses offenbar nicht. Selbst Geräte die darauf voll spezialisiert sein sollten können das nicht.
Dazu die Preisansage (die ursprünglich) vom Keystage... das kann doch nicht der Ernst sein?
Ok, genug ge"ranted".
 
Zuletzt bearbeitet:
Das SV-2 hat die gewichtete Tastatur, die Korg immer verbaut (RH3). Die finde ich auch hervorragend. Die Tastatur im Keystage ist dieselbe wie im Hydrasynth und eine hochwertige Synth-Tastatur. Poly AT ist klasse, könnte aber ein bisschen weicher sein. Es ist ja auch immer Geschmacksache, aber für mich passt das.
 
Das Keystage 49 wäre "eigentlich" genau das, was ich suche. Eine Tastatur mit Full-Size-Tasten und Poly Aftertouch in einem recht schlanken, flachen Gehäuse, so dass sie nicht unnötig Platz wegnimmt, und USB Bus Powered zur Vermeidung unnötiger Kabel. Als nettes Extra dann noch ein integriertes USB Audio Interface und die MIDI 2.0 Nutzung für Parameter-Labels.
Leider haben mir die Berichte über den zu schwergängigen Poly Aftertouch den Keystage verdorben. Es ist schade, wenn das Produkt dann bei diesem Feature patzt, das für mich den eigentlichen Kaufgrund darstellt.
Osmose passt auch nicht so ganz, wenn man eigentlich nur einen Controller sucht, keine Tonerzeugung braucht und es lieber kompakt und Bus-Powered hätte.
 
Ja und die Entscheidung bei der Display-Bestückung keine Encoder zu verwenden bleibt auch ein Rätsel.
Ich hab fürs 1. die Suche/Hoffnung eingestellt.
Novation könnten ihren Klopper ja auch mal in eine aktuelle Version überführen - ohne Bonbon-Look.
Für PAT nehme ich bis dahin den Push.
Solange die Gehäuse aus Plastik und Holzimitaten bestehen, wird der Rest wahrscheinlich auch halbgar bleiben.
 
Ja, und ich lass es mit dem Teil. Ich werde nur unzufrieden sein, auch wenn er gerade deutlich günstiger angeboten wird. Vorher war es teurer Mist, jetzt ist es günstigerer Mist.
 
Es ist schon merkwürdig: Ich schaue nach Teilen die als Controller ohne Klangerzeugung gebaut werden, und finde nur Kram der weniger Controllerfähigkeiten hat als ein normaler Kurzweil aus der PC-Serie. Da kannst du hunderte von Kombinationen programmieren mit 16 Midikanälen, Zonen, Anschlagdynamikkontrolle, Program sends, sogar Kommandos beim VERLASSEN des Setups, Sequenzen, Arps oder "Riffs" für extern oder intern oder beides... ich weiss gar nicht wo ich anfangen und aufhören soll. Bis auf ein paar Pads extra sehen die reinen Controller da sehr, sehr dürftig aus. Dazu meist eher billige Tastaturen. Das is doch nix?

Die Anforderungen sind halt andere; das Gerät muss Midinoten in den Rechner schieben und das ganze Mapping passiert in Mainstage – auch wenn ich mir lieber rhythmisch in die Hoden trete als dieses Programm mehr anzufassen als unbedingt nötig.

Aber der Markt ist schon gruselig, selbst in dieser Hinsicht. NI ist irgendwodurch noch ne Ausnahme, qualitativ hochwertig, aber auf eine sehr spezifische Art und Weise. Den Rest kannste zunehmend rauchen, ein Gruselbrett nach dem nächsten, gerade hat Novation mit dem MK4-Upgrade einen Meilenstein in puncto Scheisstastatur gesetzt, während Arturia in ihren neuen MK3s zwar die Qualität hielt bis erhöhte, dafür sämtliche Masterkeyboard-Funktionen rauswarf. Und vom Rest wollen wir gar nicht anfangen.

Man mag einwenden, dass die Kurzweils zu programmieren und MIDI in seinen Ursprüngen mit den ganzen Rack-Schlachten auch eher BDSM-Gene voraussetzten, aber das konnte man immerhin noch den Zeiten ankreiden. Dass heute der Markt komplett brachliegt, während Routing von jeder Handyapp übernommen werden könnte, ist eines der grossen Mirakel eines angeblich funktionierenden Marktes.
 
Dass das Keystage gerade verramscht wird, lässt ja auf ein baldiges Nachfolgemodell hoffen.
 
Dass das Keystage gerade verramscht wird, lässt ja auf ein baldiges Nachfolgemodell hoffen.
Schwer zu sagen, die ganzen (zumindest die meisten) Synths von Korg USA haben ja auch eine deutliche Preisreduzierung hinter sich. Vielleicht erhoffen sie sich einfach höhere Umsätze? Die bisherigen Preise für die Keystages erschienen im Vergleich zur Konkurrenz recht ambitioniert….
 


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