Kaufhilfe Welches USB Audio Interface für mich?

Hilfe zu einem klaren Problem - was kaufen für das hier beschriebene Problem…
Jörg

Jörg

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Aloha!

Ich hätte gerne ein neues Audio Interface. Bisher nutze ich ein Scarlett 18i8 1st Gen, mit dem ich zufrieden bin, das ich jetzt aber auf die Ersatzbank setzen will, um es mobil für Recording Sessions einsetzen zu können, ohne mein Studio Setup auseinander zu rupfen.

Software: Ich nutze Cubase unter Windows. Den Wechsel zu macOS möchte ich mir offen halten, Linux ist im Studio kein Thema.

Anforderungen:
- 6 oder 8 analoge Line Eingänge, keine Preamps nötig; mehr Eingänge sind weder gebraucht noch gewünscht
- S/PDIF wäre ein Plus, aber nicht zwingend notwendig
- 2 Ausgänge zu den aktiven Monitorboxen
- interne Effekte werden nicht gebraucht
- absolut problemlose Einbindung, bei irgendwelchen Treiber-Problemen krieg ich nen Tobsuchtsanfall :mrgreen:
- kompromisslose Audio Qualität
- DIN Midi in/out
- preislich bin ich noch nicht festgelegt

Insgesamt klarer Vorrang von Qualität über Features.

Wozu würdet ihr mir raten?
 
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ich persönlich bin begeistert von den Audient ID Interfaces. In deinem Fall wäre es das hier: https://www.thomann.de/de/audient_id48.htm

-keine Treiberprobleme unter Windows
-schöne Routingmöglichkeiten mit einfacher software
-Audioquali definitv über Focusrite mMn

wenn zu teuer vielleicht auch mal das EVO von Audient anschauen: https://www.thomann.de/de/evo_16.htm

Wir haben in der Band ein ID und ein EVO. Beim EVO ist die Bedienung an der Hardware bescheiden, software ist gleich.
 
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Eventuell tascam model 12?

Fungiert ja wie ein audio interface, kann auch standalone betrieben werden, keine Verzögerung beim Abhören, und sessions können auf smart card ohne pc aufgenommen werden.
 
ich persönlich bin begeistert von den Audient ID Interfaces. In deinem Fall wäre es das hier: https://www.thomann.de/de/audient_id48.htm

-keine Treiberprobleme unter Windows
-schöne Routingmöglichkeiten mit einfacher software
-Audioquali definitv über Focusrite mMn

wenn zu teuer vielleicht auch mal das EVO von Audient anschauen: https://www.thomann.de/de/evo_16.htm

Wir haben in der Band ein ID und ein EVO. Beim EVO ist die Bedienung an der Hardware bescheiden, software ist gleich.

Doch, die würden mir auch gefallen, das interne NT ist zusätzlich charmant.

Habe in der T. Beschreibung auf die Schnelle nichts gefunden.
Würden die optional auch ohne Zusatzgerödel mit einem iPad 12.9 Pro (USB-C) funktionieren?
 
Das Tascam habe ich auf jeden Fall auf dem Schirm. Cooler Zusatznutzen, ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich den Platz dafür bereit stellen will.

Das Audient Evo sieht interessant aus, aber ohne Midi.
 
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Und was ist mit dem großen Interface von focusrite? Das scarlet 18i20 sollte doch alles bieten was Du benötigst.
 
Zu groß. :)
Das 8i6 würde von den Specs passen und ist schön kompakt.
Die Frage ist nur, ob man klanglich mehr rausholen könnte!?
 
Heute würde man doch am ehesten -bei Consumer interfaces- zu nem motu oder Arturia greifen ?
Was aber alle immer empfehlen: RME !

RME bietet auch auf Win-Rechnern interneres Audio routing an.
Ich bin am Mac, kanns dort intern lösen. Und würde nie wieder auf so ne PC interne "mögliche Audio-verkabelung" verzichten wollen.

Ich selbst würde ein RME Digiface hinstellen, wahrscheinlich mit dem neuen Ferrofish 8 Kanal Adat Wandler.
Dann blieben 3 Adat in-outs frei.

Sprich, man hätte optionen um z.bsp. mal noch ein CV Interface für modular/CVs dranzuhängen. Oder 2 PCS zu verbinden, etc.
Oder einfach, um vielleicht mal später noch viel hochwärtigere Wandler anzuschliessen.

Nur so ne Idee ( die ich auch grad bzgl. mich selbst hab. Benötige ein zweites -richtiges- AI )



Focusrite würde ich selbst nie nehmen. hatte schlechte Treiber. war unter aller Sau. Ciao ! Kunde verloren.
Hab sowas auch schon mehrfach gelesen
 
Kompromisslos wäre wohl der Sprung auf RME oder Motu, evtl Focusrite Clarett. Auch UAD wäre toll.
Rest würde ich pers. meiden.

RME klingt anlytischer (mir pers. zu Clean), Focusrite und UAD musikalischer, Motu irgendwo dazwischen.

Einfach nach Budget und Größe auswählen.

Die Kleineren können unter Umständen Abstriche an verbauten Komponenten haben
 
Bei mir werkelt seit gestern ein Motu Ultralite. Das erfüllt schon wirklich viele Anforderungen. Die Software für die Einstellungen ist schon sehr umfangreich. Ich hab nach der Erstinbetriebnahme die Erkenntnis gewonnen, dass ich mit meinem alten Interface sehr spartanisch unterwegs war. Spannend finde ich auch die Möglichkeit über die DC-Coupled Ausgänge meine Synths oder Modular anzusprechen.
 
Ich kann uneingeschränkt das RME Fireface UCXII empfehlen. Die Treiber bei RME sind 1a!
Ich hatte vorher ein MOTU Ultralite mk3 und kann das nicht weiterempfehlen. Am MAC war alles soweit okay aber unter Windows hatte ich damit immer wahlloses Britzeln was sich auch mit neuesten Treibern etc. nicht beheben lies.
Ein guter Freund von mir hat ähnliche Probleme.
Seit ich das RME habe ist Ruhe.
 
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Ich würde ebenfalls zu RME tendieren, da Du Dir ja einen etwaigen Schwenk auf MacOS offen hältst... RME läuft auch unter "Apfelflagge" rund, kann ich aus eigener Erfahrung sagen (RME UCX MK1). Bin wegen Thunderbolt allerdings mittlerweile auch zusätzlich mit einem kleinen UAD Audiodevice (Apollo Twin X) dabei.
 
Ich selbst würde ein RME Digiface hinstellen, wahrscheinlich mit dem neuen Ferrofish 8 Kanal Adat Wandler.
Dann blieben 3 Adat in-outs frei.
ich hab Anfang des Jahres auf Raydat + Ferrofish PulseA8 umgestellt (die Digiface wäre ja das USB-Equivalent zu Raydat, halt ohne Midi und ohne coax. S/PDIF)
und bin völlig begeistert, für Midi benutze ich ein Conductive Labs MRCC.
Das wären mit dem kleinen MRCC insgesamt schon 1300 Kröten, aber was flexibleres, ausbaufähigeres und robuster Laufendes bekommt man m.M.n derzeit nicht.

Abgesehen davon sind die Ferrofsh Wandler klanglich Spitze, die RME-Treiber zuverlässig und mit dem MRCC erhält man wesentlich mehr als ein Midiinterface
 
RME klar immer erster Tipp.

Ansonsten Preis-Leistungs-technisch: Focusrite 18i20, hatte ich 10 Jahre, kürzlich auf RME umgestiegen.
Klanglich hat sich aber eher nichts geändert. Hätte das Gerät weiterhin behalten und genutzt, wenn ich nicht mehr Eingänge gebraucht hätte.
 
Das wundert mich. Ok, ich kenne das Scarlett 18i20 nicht, hatte nur als Ersatzinterface das 2i2 v2 und v3 und hab die mit Fireface UC, das große Clarett und motu 828es verglichen. Die Unterschiede fand ich sowohl bei Wiedergabe, als auch Aufnahme sehr deutlich.

Ebenso von Behringer das Lütte Pendent zum 2i2, sowie ada8200, die ich noch etwas abgeschlagener hinter Scarlett setzen würde.

Aber wenn man diese Unterschiede nicht hört oder man sich nicht daran stört, ist das wohl egal. Gibt noch 1000 andere Baustellen, die Einfluss auf deine Musik haben.
 
Kann auch sein, dass meine Ohren kaputt sind nach all den Jahren. Aber habe mir dazu extra noch ein Heritage Audio Baby Ram gekauft, mit dem ich nahtlose A/B Vergleiche machen konnte.

Habe damit mehrere mir gut bekannte und oft gehörte Tracks im Lossless Format verglichen und einfach nichts gehört, was ich zumindest DEUTLICH schlechter oder besser empfunden hätte.
Im Blindtest hätte ich beide nicht unterscheiden können.

Boxen sind von Yamaha, gibt sicher besseres und teureres, aber wie gesagt das Mehr an Geld rein klangtechnisch hat sich jetzt nicht gelohnt.
 


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