Wegen des Filters bzw. auch generell, müsstest du dich ggf. entscheiden, in welcher Welt du dich bewegen möchtest: Studioeffekte, Gitarrenpedale oder Eurorack.
Diese unterscheiden sich vor allem durch unterschiedliche Kabel, bzw. die Standards die damit verbunden sind.
Gitarrenpedale sind unsymmetrisch und haben ein relativ tiefes Level, sprich du brauchst einen Verstärker, um sie auf Line Level zu bringen.
Studioffekte sind meist symmetrisch, sprich auch ein Mono Signal wird durch ein Stereokabel geführt und das Signal wird sozusagen doppelt übertragen. Das verhindert Nebengeräusche, macht die Geräte aber auch viel teurer, da der Mist immer doppelt geführt werden muss, denn sobald eine Komponente oder Kabel unsymmetrisch ist, wird die ganze Strecke es auch. Studioeffekte (und Synthesizer) verwenden Line Level.
Das Signal von Eurorack ist schliesslich noch lauter, sprich bei einem Output-Modul wird das Signal auf Line Level heruntergefahren.
Natürlich kann man Geräte aus all diesen Bereichen auch miteinander verbinden, was aber oft zusätzliche Geräte nötig macht und auch zu Problemen führen kann.
Es gibt z.B. extra Module um Gitarreneffekte in Eurorack einschlaufen zu können. Gerade Signale von Gitarren können aber problematisch sein, da hier Nebengeräusche sehr stark sein können (die unsymmetrischen Kabel, Brummen von nicht abgeschirmten Tonabnehmern, durch Kompression/Verzerrung angehobener Noise Floor etc.). Wenn du dieses Signal noch auf den superlauten Eurorack-Pegel anhebst, kann es auch mal unbrauchbar werden.
Andererseits ist es aber meist kein Problem Line Level Geräte in Gitarrenpedale zu stöpseln, solange man erstere nich allzu laut aufdreht. Auch hier gäbe es sog. Reamper, um auf die wirklich korrekte Impedanz zu kommen. Abgesehen von gewissen Geräten (Fuzz, älteres analoges Zeugs, Röhrenverstärker) ist es aber kaum je ein Problem.
Trotzdem - langer Rede kurzer Sinn - man kann sich das Leben leichter machen, wenn man für eine Signalstrecke auf einer dieser Schienen bleibt.
Wenn du z.B. die FFB von Behringer mit einem Spring Reverb verbinden möchtest, dann macht es mehr Sinn, dies mit einem Eurorack Spring Reverb zu tun. Das von Doepfer z.B. wäre billiger als das Surfybear und du könntest da die FFB sogar in den Feedback Loop des Reverbs einschlaufen. Das wäre zwar spassig, du wärst dann aber komplett von Eurorack und seinen Möglichkeiten angefixt und hättest für den Rest deines Leben kein Geld mehr für etwas anderes.
Ein weiterer Grund, weshalb man sich für eine Gerätekategorie entscheiden möchte, ist schlicht auch der Charakter der Geräte. Viele der klassischen Effekte sind sehr spezifisch, was auch einen Kult um gewisse Geräte nährt.
Gitarrenpedale bedienen entsprechend Sounds aus der Gitarrenwelt/-Geschichte. So hättest du z.B. in Eurorack einiges zu tun, den Charakter der Röhrenschaltung des originalen Fender Reverb Tanks nachzubasteln, den du beim Surfybear einfach gleich mit dazu bekommst. Mit beiden wäre es eher aufwändig ein Spring Reverb zu bekommen, das gut mit Gesang funktioniert, was wiederum eher in der Welt der Studioeffekte zu finden ist (z.B. AKG BX20 oder Swissecho 2000).
Wenn du Filter mit den Surfybear oder Light Pedal verbinden möchtest, dann könntest du eine der zahlreichen standalone Desktop Filterboxen und -Banken nehmen, die es inzwischen gibt, von Moog über Sherman bis Erica Synths...oder du nimmst einfach ein Wah-wah Pedal, das ist auch ein Filter.
Eine Einschränkung ist allerdings, dass du das Filter nur vor oder nach das Reverb legen kannst (oder wenn die Filterbox stereo ist, auch davor und danach

aber nicht so, dass nur die Hallfahne gefiltert wird (und nicht das ursprüngliche Signal), dazu bräuchtest du einen zusätzlichen parallelen Effects-Loop (gibt es auch in Pedal Form).
Die Kombo kostet wahrscheinlich auch einiges mehr als Ekdahl/Vermona.
Auch hier wird es für bestimmte Effekte sehr schnell sehr spezifisch. Um z.B. die klassisch verzogene Dub Snare auf die 3 zu bekommen, brauchst du ein Highpass Filter mit Reverb dahinter, und es wird so nur die Hallfahne verändert nicht der ursprüngliche Snare Hit. (Weil der Effekt ursprünglich per Send-Return von einem Mischpult aus geschaltet wurde, um ihn spontan zumischen zu können - war damals schliesslich alles noch Echtzeit.)
Die Reverb/Filter Kombo, die alles macht, wird es deshalb kaum geben.
Das Surfybear finde ich aber nach wie vor eine gute Variante. Für Bariton Spaghetti ist es perfekt, und du kannst es auch (hinter ein Filter oder auch nicht) in einen Send-Return stecken, wenn du mal mit einem Mischpult live duben willst etc.
Du kannst dich allenfalls auch noch fragen, wofür du die Geräte verwenden möchtest: Wenn du live mit der Bariton auftreten möchtest, dann eher Gitarrenpedale.
Wenn unendliches Kombinieren und Experimentieren das Ziel ist, dann eher Eurorack.
Und wenn Klangqualität das A und O sein soll, dann Studioeffekte.
Das Netzteil schaut gut aus.
Ich versteh nur immer noch nicht, warum da nicht gleich eins mit dabei ist.

Wenn du gleich mehrere Gitarrenpedale anschliessen möchtest gibt es inzwischen auch Iso-Bricks die 500 mA pro Anschluss ausgeben können, z.B. dieses hier:
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