EMU E4XT /Akai S 6000Heute

Kann ich nachvollziehen.
Aber so ein E-MU lässt sich ziemlich intuitiv bedienen.
1-2 Tage und du bist drin.

Ich denke es kommt drauf an wie tief man einsteigen will.
Wenn man nur single samples über die Tastatur stetchen und die mit ADSR und Filter bearbeiten will ist man da recht schnell drin.
Z.B. ausgefeilte Drum multisamples, wo jedes Sample anders editiert ist? Sowas mache ich an HW Samplern eher nicht, selbst wenn es geht.
Wenn ich mit Mutlisamples arbeite, dann eher so dass alle Samples die gleiche Einstellung bzw. Struktur haben, ich will das ja auch eher gleichzeitig verändern können.
Beim selber Samplen ist so ein EMU recht gut mit den automatischen Abläufen, die man da sonst so per Hand machen muss.
 
Du kannst ja durch die Zonen ein und ausgrenzen und über velocity ..
So etwas mache ich beim Editieren nicht (mehr). Das wird mir schon zu aufwändig. Dafür verwende ich Sounds zu wenig wieder. Meist nutze ich Sounds nur 1 mal in einem Arrangement und dann nie wieder. Komisch, aber so arbeite ich. Versuche ich auch gerade mir abzugewöhnen, weil mich das auch langsamer macht und mein Gesamtsound über die Musikstücke hinweg relativ stark variiert. Da gibt es praktisch kaum einen Sound mehrfach. Wenn dann wäre es Zufall oder ein ähnlicher Sound. Wenn ich dann einen Sound über Stunden hinweg gehört und editiert habe beim Arrangieren ist der für mich dann irgendwie auch durch. Ich kenne den dann in dem Songkontext und brauche und will den dann nicht nochmal in einem anderen Songkontext hören. Ich denke damit hängt das zusammen.
Das heißt den Aufwand kann ich mir sparen. Deshalb speichere ich in den Samplern auch nur selten etwas ab. Wenn ich das recoded habe nehme ich das sowieso nie wieder für etwas. Und ich kann mir den Sound auch relativ schnell nochmal bauen. Das geht eher schneller als den Sound zu suchen, der dann doch nicht so klingt wie ich wollte/dachte.
Also wenn ich z.B. einen breiten Sägezahn Synth Sound will (also Startpunkt ist eine Soundvorstellung) baue ich mir den zusammen und stacke und detune die voices und hänge FX dahinter. Da brauche ich so einen Sound nicht suchen, und der klingt dann wie ich es will und eigen (wenn ich mich nicht blöd anstelle oder irgendwo hängenbleibe).
Anders herum gehe ich auch gerne mal Library Sounds durch und suche etwas das passt und mich inspiriert, vor allem wenn ich noch keine klare Soundvorstellung habe, quasi inspirierende Zufallsfunde. Das editiere ich dann noch, sodass sich der Sound einfügt, Filter als EQ Ersatz zum Beschneiden, Hüllkurven anpassen, FX usw.

FX mache ich oft beim Sounddesign mit, das macht jedoch eher langsam, weil die FX im Arrangement dann meist eh noch angepasst werden müssen (Hall und Delay vor allem, die will ich meist auch automatisieren). Also versuche ich FX auf die eher statischen/shaping Dinge zu beschränken, was dann eher bei Kurzweil flexibler ist durch die modularen DSP Blöcke mit FM, Shaper, AM usw. Der EMU (Ultra Serie) hat dafür schöne Filter und einen anderen, leicht seidigen Sound und weniger Hüllkurvengefuddel/Workarounds.
 
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