EMU E4XT /Akai S 6000Heute

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Anonymous

Guest
Hey ho,

Ich muss zugeben das mich diesen grossen Schlachtschiffe schon immer gereizt haben. Ich bin so ein Freund von ,,ein Instrument für einen Track´´ Sachen und konnte sowas bisher auf einem Virus TI oder einen Spectralis umsetzen.

Bei Samplern war ich mir nie wirklich schlüssig ob man sowas vernünftig umsetzen kann. Hatte mal einen Emu Esi 32. Der klang gut aber ist halt doch irgendwo Einsteiger gewesen.
Lohnt sich sowas heute noch?
 
Empfehle auch Emu aus der EIV-Serie, als Ultra. Preise sind niedrig und der Komfort wirklich gut.

Zum Thema Bedienbarkeit einfach mal das hier lesen:

http://www.amazona.de/index.php?page=26 ... cle_id=871

Ich hatte etliche Sampler, incl. Akai, keiner durfte bleiben, der EMU E5000 Ultra dagegen war der erste Sampler, mit dem ich sofort klarkam. Der hätte auch bleiben dürfen, wenn er nicht durch einen Kurzweil-Synth ersetzt worden wäre, weil mir das Raussuchen meiner Lieblingssounds aus 1024 Libraries einfach zu mühsam war :)
 
Sorry dass ich den alten Thread wieder ausgrabe. Ich beschäftige mich gerade wieder mit dem Emu E4XT Ultra und benutze den wieder vermehrt als Synthesizer im Rompler Stil.
Ein simples Sample von einem Sägezahn als Ausgangsmaterial kann dann auch so klingen (mit etwas Valhalla Room).

Anhang anzeigen E4XT.wav

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Synth in diesem Sampler steckt.
 
Der Lüfter nervt allerdings. Hab schon einen Super Silent Fan eingebaut aber es hilft alles nichts.
 
Das ist nur als Beispiel.!

Mein Lüfter ist eine Nummer größer und ich habe in das Blech noch mehr Bohrungen gesetzt, ..
 

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Ich hab gerade einen Noctua NF-A4x20 FLX in einen EMU eingebaut, der kommt mit Adaptern, mit denen man die Drehzahl anpassen kann (quasi ein Widerstand von 12V runter auf weniger), da habe ich eine Stufe niedriger als die maximale Drehzahl gewählt.
Da der Lüfter 2cm dick ist schaufelt er trotzdem recht viel Luft durch im Vergleich zu einem normalen Lüfter.
Insbesondere wenn man eine Festplatte verbaut hat, also eine mechanische, sollte man darauf achten, dass da ein Lüfter läuft: die Festplatte wird im Vergleich zum Rest recht warm und verlangt dem Netzteil auch etwas ab. Bei niedrigerer Temperatur halten die elektronischen Bauteile länger.

Beim Anstecken vom Lüfter an die Platine kommt schwarz auf GND und rot auf 12V (also wie normal), die eine Nase an der Seite von dem mitgelieferten Stecker (vom Adaper für niedrigere Drehzahl) habe ich dafür mit einem Seitenschneider abgeknipst. So passt der 3pol Stecker auf die 4polige Sockelleiste, von der nur die mittleren Pins mit 12V und GND belegt sind, und rastet sogar ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ein E64 klingt auch ganz nett.
Durch die Einzelausgänge (oder wenn man eh nur einen Sound abfeuert) sind z.B. die internen FX nicht so wichtig.
Beatmunger war für mich zwar nett, aber ich packe da lieber slices in den Sampler und arrangiere das im Arrangement als am Sampler Variationen zu verwalten. So kann ich von verschiedenen Loops leichter slices gegeneinander tauschen, Layern usw.
Wobei Drums landen eher in einem Akai oder Yamaha.
Akai hat andere Qualitäten, klanglich, je nach Baureihe. Ebenso Kurzweil, Akai und Roland.
 
Zuletzt bearbeitet:
Durch die Einzelausgänge (oder wenn man eh nur einen Sound abfeuert) sind z.B. die internen FX nicht so wichtig.
Die internen Effekte nutze ich auch nicht, weil sie 1. nicht so richtig gut klingen und 2. für mich zu umständlich einzustellen sind.
Den E-64 hab ich in den 90ern viel genutzt, aber mehr als klassischen Sampler. Das war nach dem S-950 eine echte Offenbarung.
 
Wenn man wenig offline processing machen will (wer macht das schon ausgiebig und oft?) und den Sampler nur monotimbral mit ein paar Voices (16 oder so) nutzt, und dann extern FX drauflegt? Je nach Nutzungsprofil ist der Unterschied in der Praxis gar nicht so groß.
Vorteil ist dann eher OS4.70 bei den Ultras, weil dann auch FAT unterstützt wird, für den einfacheren Datenaustausch über (wechsel-) HD und andere Medien.

Der Sound vom E64 erscheint mir schon leicht anders, kann jedoch auch an den Samples liegen, ich habe da verschiedene Samplesets drin.
 
Vorteil ist dann eher OS4.70 bei den Ultras, weil dann auch FAT unterstützt wird,
Ja, das meinte ich. Das bringt schon Vorteile. ich hab eine Zulu SCSI Karte eingebaut und der Datenaustausch mit dem Rechner ist ein Riesenplus (auch wenn es mit der Karte andererseits Nachteile beim Editieren hat).
 
Sowohl mit dem S6000 als auch EMU (OS4.70) kann man relativ leicht WAV Dateien austauschen, weil FAT unterstützt wird.
Beim S6000 mit der USB Karte sogar direkt via USB, so wie bei einem externen USB Medium, jedoch mit einem proprietären Treiber, der soweit ich weiss auf irgend einer alten Windows Version hängen geblieben ist. Das bekommt man ggf. mit einer Virtuellen Windows Maschine ans laufen. Oder man wechselt halt die Medien zwischen PC und Sampler.
Wenn man mit Samples loslegt heisst das dann im Sampler das Sample einbinden, sodass man es hören kann, also aufs Keyboard mappen, und dann ggf. Filter, Hüllkurven usw wie bei einem Synth anpassen.
Beim S6000 fühlt sich das mit dem Bedienteil etwas komfortabler an vom Interface bzw. großem Screen, gut zum "Verwalten". In den Ultras kann man dann in der Menüstruktur durch Pages gehen und Sprint mäßig Programme vorhören. Das macht jedoch eher mit kleinen Programmen Sinn (bzw. dafür vorbereitete Programme, eher keine Multis), lädt sonst lange, weshalb ich das eher ausstelle.
 
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Die S5/6000 benötigen allerdings zwingend 16 Bit WAV. Das heißt vorher immer runter konvertieren.
Das muss man denke ich für die meisten älteren Sampler. Abgesehen Z4/Z8 und MPC4000.
24bit oder gar 32bit Samples würden auch unnötig viel Platz für die 16-bit Sampler auf den Speichermedien einnehmen und die Ladezeiten verlängern.
 
...bieten auf jeden Fall eine Riesenauswahl an Sounds. Und klingen auch super.
Es muss auch kein E4 sein, aber irgendwas mit Ultra ergibt schon Sinn.

Auch wenn die E4s eine ganze Menge mehr als die Roland 7er bieten, bleibe ich ich wohl doch lieber bei „meinen Leisten“.
Die Lernkurven werden im Alter anstrengender, die Freizeit ist begrenzt. So viele andere Spielzeuge möchten bespielt werden.

Die Roländer bediene ich seit über 30 Jahren mittlerweile im „Tiefschlaf“ und meine persönliche Lib und über die Jahrzehnte 1000e Stunden Sampling sind in den Roländern versteckt.
So sehr es mich (schon seit Jahren) kribbelt, ich bleibe wohl bei dem was ich habe.

Falls sich das ändern sollte berufe ich mich dann auf Adenauer:
„Was geht mich mein Geschwätz von gestern an!“ :)
 
Für das Meiste reichen 16 bit völlig aus. Für sehr dynamisches Material mit zig Abstufungen würde ich eh immer den Rechner bevorzugen.
 


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