borg029un03
Elektronisiert
Mir ist erst kürzlich die unsagbar schlechte Sound Qualität von Youtube aufgefallen und so richtig geil fand ich auch Soundcloud noch nie, also hab ich mich mal auf die Suche begeben und mal ein wenig rum geschaut was es noch so für Streaming Dienste gibt und in welcher Qualität das ganze verfügbar war. Für den Test hatte ich mich für den Track "Papa Legba" von Björn Torwellen entschieden, da er einen absurd voluminösen Bass besitzt und sehr dezente aber Transientenreiche Percussions besitzt. Man würde also Fragmente im Lowend und übermäßige Kompression sehr schnell wahrnehmen. Ich hab mich auf Kopfhörer fokussiert, da ich meist sowieso Musik darauf höre. Es kam generell der Kopfhörer AKG 182 zum Einsatz, aber hin und wieder hab ich den Eindruck nochmal mit den Sennheiser HD-8 gegengeprüft.
Als Vorlage diente natürlich das Orginal, welches ich aber natürlich hier nicht zur Verfügung stellen konnte.
Die Demo auf Beatport ist dem aber erstaunlich Nahe und lieferte gefühlt schon mal das beste Ergebnis:
www.beatport.com
Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis macht Bandcamp, nicht sonderlich komfortabel zum nur Musik konsumieren, aber dafür in erstaunlich guter Qualität:
https://nachtstromschallplatten.bandcamp.com/album/who-i-am-album
Hier gabs auch direkt die erste Überraschung, während auf den AKG beides sehr ähnlich Klang stellte sich unter den Sennheiser dann heraus, dass der Bass bei Beatport etwas überbetont und die Höhen etwas abgesenkt wurden, daher wirkt Beatport dann doch wesentlich Dumpfer, als der Track eigentlich ist.
Weiter gehts mit Soundcloud:
https://soundcloud.com/please-dont-dance/bjorn-torwellen-papa-legba-original-mix
Auf den AKGs nimmt man schon einen etwas komprimierten Klang war, hört sich aber erstmal ganz brauchbar an. Dann kommt Sennheiser und man stellt fest es wurde komprimiert und im Anschluss ein leichter BadewannenEQ drauf geknallt. Ein windiger Trick, dadurch klingt das Material auf Standard Wiedergabegeräten besser als es ist und das trotz Komprimierung.
Der Auslöser dieses Textes, YOUTUBE:
https://www.youtube.com/watch?v=9UNBalcthss
Auf beiden Kopfhörern bekommt man ein kräftigst komprimiertes Material mit leichten Artefakten im Lowend.
Die nachfolgenden Dienste sind eigentlich alles Bezahldienste und abgesehen von Tidal gibt keiner Auskünfte darüber ob die Qualität für die Demo reduziert wurde.
Also direkt weiter zur Tidal in "Normaler" Qualität:
listen.tidal.com
Und das ist richtig mies, noch schlechter als Youtube, dass man damit quasi Werbung macht ist mir unverständlich.
Zumindest ist eine deutlich bessere Qualität bei den Abos zu erwarten immerhin werden für das größere Abo 20,- Tacken im Monat fällig.
Bei Deezer zeichnet sich ein ähnliches Bild ab wie bei Soundcloud, ordentliche Komprimierung und danach reichlich Badewanne, wobei hier die Höhen nicht so krass angehoben werden, dafür aber der Bass um so mehr. Lowend bleibt Artefakt frei:
Google Play Music kommt mir weniger komprimiert vor als Deezer und Soundcloud dafür auch hier wieder noch mehr Bass als der Track sowieso schon hat. Durch die geringere Kompression wirkt das ganze gleich viel spritziger.
play.google.com
Zu guter letzt konnte man bei Apple Music Probe hören, die klingen noch etwas besser als Google Play Music und machten anhand des frei Verfügbaren den besten Eindruck, aber auch da wird komprimiert.
Spotify konnte ich leider nicht Probe hören, da ich keinen Account besitze und dort keine Demo hören konnte.
Abschließend lässt sich sagen, dass das Orginal unerreicht bleibt aber Bandcamp dem am nächsten kommt. Überrascht war ich wie Dienste das Material ordentlich komprimieren und danach wieder durch nen EQ jagen um es wieder auf zu hübschen.
Als Vorlage diente natürlich das Orginal, welches ich aber natürlich hier nicht zur Verfügung stellen konnte.
Die Demo auf Beatport ist dem aber erstaunlich Nahe und lieferte gefühlt schon mal das beste Ergebnis:
Papa Legba (Original Mix) von Bjoern Torwellen auf Beatport
Download Now on Beatport.

Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis macht Bandcamp, nicht sonderlich komfortabel zum nur Musik konsumieren, aber dafür in erstaunlich guter Qualität:
https://nachtstromschallplatten.bandcamp.com/album/who-i-am-album
Hier gabs auch direkt die erste Überraschung, während auf den AKG beides sehr ähnlich Klang stellte sich unter den Sennheiser dann heraus, dass der Bass bei Beatport etwas überbetont und die Höhen etwas abgesenkt wurden, daher wirkt Beatport dann doch wesentlich Dumpfer, als der Track eigentlich ist.
Weiter gehts mit Soundcloud:
https://soundcloud.com/please-dont-dance/bjorn-torwellen-papa-legba-original-mix
Auf den AKGs nimmt man schon einen etwas komprimierten Klang war, hört sich aber erstmal ganz brauchbar an. Dann kommt Sennheiser und man stellt fest es wurde komprimiert und im Anschluss ein leichter BadewannenEQ drauf geknallt. Ein windiger Trick, dadurch klingt das Material auf Standard Wiedergabegeräten besser als es ist und das trotz Komprimierung.
Der Auslöser dieses Textes, YOUTUBE:
https://www.youtube.com/watch?v=9UNBalcthss
Auf beiden Kopfhörern bekommt man ein kräftigst komprimiertes Material mit leichten Artefakten im Lowend.
Die nachfolgenden Dienste sind eigentlich alles Bezahldienste und abgesehen von Tidal gibt keiner Auskünfte darüber ob die Qualität für die Demo reduziert wurde.
Also direkt weiter zur Tidal in "Normaler" Qualität:

Try the TIDAL Web Player
You can try TIDAL directly in your web browser. Enjoy over 80 million songs in High Fidelity sound quality, High Definition music videos and expertly Curated Editorial. For lossless playback we recommend using Google Chrome.
Und das ist richtig mies, noch schlechter als Youtube, dass man damit quasi Werbung macht ist mir unverständlich.
Zumindest ist eine deutlich bessere Qualität bei den Abos zu erwarten immerhin werden für das größere Abo 20,- Tacken im Monat fällig.
Bei Deezer zeichnet sich ein ähnliches Bild ab wie bei Soundcloud, ordentliche Komprimierung und danach reichlich Badewanne, wobei hier die Höhen nicht so krass angehoben werden, dafür aber der Bass um so mehr. Lowend bleibt Artefakt frei:

Google Play Music kommt mir weniger komprimiert vor als Deezer und Soundcloud dafür auch hier wieder noch mehr Bass als der Track sowieso schon hat. Durch die geringere Kompression wirkt das ganze gleich viel spritziger.
Google Play Musik ist nicht mehr verfügbar
Zu guter letzt konnte man bei Apple Music Probe hören, die klingen noch etwas besser als Google Play Music und machten anhand des frei Verfügbaren den besten Eindruck, aber auch da wird komprimiert.

Spotify konnte ich leider nicht Probe hören, da ich keinen Account besitze und dort keine Demo hören konnte.
Abschließend lässt sich sagen, dass das Orginal unerreicht bleibt aber Bandcamp dem am nächsten kommt. Überrascht war ich wie Dienste das Material ordentlich komprimieren und danach wieder durch nen EQ jagen um es wieder auf zu hübschen.
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