Paul Schreiber (Synthesis Technology) im Alter von 69 Jahren verstorben

ppg360

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fummdich-fummdich-ratata
Wie ich gerade auf Muffwigglers erfahren habe, ist Paul Schreiber, der Gründer von Synthesis Technology, im Alter von 69 Jahren verstorben:



Stärke seinen Freunden, Familie, Angehörigen und allen, denen seine Arbeit etwas bedeutet hat.

Stephen

PS: Sollte dieses Thema schon bestehen oder im falschen Forum zu finden sein -- bitte entsprechend anpassen und verschieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, zu früh. Er hätte noch viel zu geben gehabt, denke ich. Aber sind wir zufrieden mit dem was hinterlassen hat, wie z.B. das glatteste morphen zwischen Wavetables und die Sprachsynthese.
 
Wer früher stirbt, ist länger tot. 💁
Ich glaube, ich verstehe, dass das witzig sein soll, da gegen die vermutete Erwartung einer Hoffnung auf langes und gesundes Leben gerade das abgelebt Sein als erstrebenswert impliziert erscheint. Witze leben ja von Inkongruenz und das wäre eine, wobei die natürlich unterschiedlich aufgefasst werden kann, je nachdem, wie einen in diesem Kontext hier das Ableben eines in der Gemeinschaft geschätzten (selbst wo streitbar stets respektierten) Menschen berührt. Zu letzterem besteht ja kein Zwang, denn man kann ja nicht alle Menschen gleich kennen oder mögen, die grundlegende Prämisse zum Vollzug eines solchen Sagers scheint damn aber zumindest zu sein, eine eigene Distanz zu den den Konsequenzen eines konkreten Ablebens als Anlass zu nehmen, diese Position auf andere zu projezieren. Wahrscheinlich ist damit aber auch eine Grenze des Erfolgs eines Witzes umrissen, nämlich eine imgerpersonelle Kongruenz in der Evaluation der positionierten Inkongruenz. Somit mag eines Menschen ‚ha ha‘ das ‚what the fuck?‘ eines anderen sein.
 
Oder auch: man kann überall kacken, aber auf der Toilette kommt es normalerweise besser an als auf dem Wohnzimmertisch.
 
Wer früher stirbt, ist länger tot. 💁

Oder auch: man kann überall kacken, aber auf der Toilette kommt es normalerweise besser an als auf dem Wohnzimmertisch.

Witzig geht anders.

Ich glaube, ich verstehe, dass das witzig sein soll, da gegen die vermutete Erwartung einer Hoffnung auf langes und gesundes Leben gerade das abgelebt Sein als erstrebenswert impliziert erscheint. Witze leben ja von Inkongruenz und das wäre eine, wobei die natürlich unterschiedlich aufgefasst werden kann, je nachdem, wie einen in diesem Kontext hier das Ableben eines in der Gemeinschaft geschätzten (selbst wo streitbar stets respektierten) Menschen berührt. Zu letzterem besteht ja kein Zwang, denn man kann ja nicht alle Menschen gleich kennen oder mögen, die grundlegende Prämisse zum Vollzug eines solchen Sagers scheint damn aber zumindest zu sein, eine eigene Distanz zu den den Konsequenzen eines konkreten Ablebens als Anlass zu nehmen, diese Position auf andere zu projezieren. Wahrscheinlich ist damit aber auch eine Grenze des Erfolgs eines Witzes umrissen, nämlich eine imgerpersonelle Kongruenz in der Evaluation der positionierten Inkongruenz. Somit mag eines Menschen ‚ha ha‘ das ‚what the fuck?‘ eines anderen sein.

Nachvollziehbar und verständlich ebenso.

Stephen
 
Ich kannte Paul von der sdiy-Mailliste und habe mit Paul früher viel gemailt und in den letzten Jahren mehrfach auch telefoniert (Zoom sei dank!), zuletzt im Mai vor einem Jahr etwa eine halbe Stunde lang. Mir bleibt seine Herzenswärme und seine Klarsichtigkeit in Erinnerung.
 


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