Wenn ich bei mir messe, dann ist ein Double-Size-Modul 108,5mm breit und die Höhe beträgt knapp 223mm.
Aber da können 10tel drin sein, die Module sind eingebaut und ich kann nur den Zollstock nehmen, die Schieblehre ist zu kurz.
Die schmalen Module sollten dementsprechend die Hälfte sein, also 54,... , fallen bei mir aber etwas schmaler aus.
Dafür sind sie 'nen Tick höher; während ich die Dbl-Size Module bequen in den Rahmen bekomme, muss ich die Single-Size Module schon reinquetschen. Also so genau ist Dotcom auch nicht.
Aber Achtung: ich habe kein Dotcom-Cabinett, sondern ein selbstgebautes.
In der Breite habe ich Platz genug (da ich die geringfügig schmaleren Single-Size nicht bedacht hatte - war einfach von der Hälfte ausgegangen), in der Höhe ist es echt eng geworden, da würde ich auf jeden Fall einen Millimeter mehr nehmen.
Optisch fällt das kaum auf, aber sicher ist sicher.
Es gibt nichts schlimmeres, als ein Kabinett, wo am Ende die Module nicht reinpassen.
Zum Werkzeug:
Meine Lötstation ist eine Weller Magnastat, 30 Jahre alt, heute immer noch erhältlich und auch Lötspitzen sind kein Problem.
Und sie funktioniert nach wie vor einwandfrei, hab' noch nie das Heizelement wechseln müssen, nur halt Spitzen, weil die sich mit der Zeit abnutzen.
Die ist halt magnetisch geregelt, d.h. in der Spitze sitzt ein Thermo-Magnet, welcher dann im Heizkörper einen Schalter betätigt.
Mit verschiedenen Spitzen kann man sozusagen die Temperatur wählen.
Ist also nicht elektronisch geregelt. Das ist natürlich bequemer - wenn man überhaupt verschiedene Temperaturen braucht.
Ich habe immer 370° Spitzen genommen, vierschiedene Breiten, und habe nichts vermisst. Egal.
Ich kann Dir nur empfehlen eine gute Lötstation zu kaufen, da hast Du jahrelang was von.
Was man evtl. heute beachten muss (kann), sind die neuen Gesetze wg. bleifreiem Lot. Das braucht nämlich höhere Temperaturen.
Gleichzeitig steigt natürlich die Gefahr, daß man sich mit den höheren Temperaturen auch z.B. Halbleiter kaputtbrät.
Das betrifft vom Gesetz her aber eigentlich nur Hersteller, die ihre Geräte auch verkaufen (ROHS-Konformität).
Ich habe mir statt dessen ein dickes Knäuel Lot mit Blei auf Lager gelegt, denn ich habe da keinen Bock drauf. Den Umweltaspekt kannst Du als Bastler getrost in die Tonne kloppen.
Ein Werkzeug, welches ich unbedingt empfehlen kann, neben natürlich gutem (Mini)-Seitenschneider, Pinzette usw, ist ein Proxxon MiniDrill - wenn Du Platinen bohren willst.
So was kostet zwar (mit Bohrständer) etwa 100-120 Euro, aber das Ding ist Goldwert.
Zwar bekommt man auch in ein normales Bohrfutter die 0,8mm Bohrer (mit 3mm Schaft), aber eine normale Bohrmaschine ist 1. zu langsam, und 2. viel zu schwer und behäbig und 3. viel zu Laut.
Wenn Du eine Platine mit, sagen wir, 200 Löchern bohren musst, hast Du bei einer normalen Bohrmaschine im Ständer einen Krampf im Arm, Dein Gehör leidet schrecklich und Deine Nachbarn auch.
Diese Minidrills bewegst Du mit 'nem kleinen Finger und die Geräusche sind ertragbar.
Multimeter:
Ein GUTES Digitales Multimeter ist dann nötig, wenn Du z.B. mal 'nen VCO abgleichen musst, oder ein Netzteil auf genaue Werte einstellen willst.
Auch für den Offset von 'nem VCA sollte es schon etwas taugen.
Ein DMM für 8,99 bei Aldi ist ein grobes Schätzeisen, man sieht, daß etwas da ist, aber mehr auch nicht.
Trotzdem - um z.B. Widerstände zu vergleichen, oder mal schnell eine 2.Spannung so ungefähr zu messen, dafür habe ich auch so etwas in der Werkstatt.
Empfehlen kann ich die DMMs von Metex (bei Reichelt erhältlich).
Ein Oszilloskop ist nicht nötig, aber toll, wenn man es hat. Oft tappt man im dunkeln, und da ist es klasse, wenn man etwas sieht.
Meins ist übrigens bestimmt 50 Jahre alt (mit Röhren, echt vintage

), es taugt nicht mehr zum messen - aber man sieht ein Signal und Rechteck von Sinus unterscheiden klappt allemal.