serenadi schrieb:
Die zwei Elkos hängen da am Eingang der Spannungsversorgung (hinter den zwei 47Ohm Widerständen - *hust*

)
Hurrah! Tolles Design. Wenn die Leitungen dick genug sind, um die gröbsten Störungen abzufangen, bauen wie Gummibänder ein, damits etwas rumschlackert

Toller Trick
Apropos Gummibändern. Sowas kann man sich in der Tat immer ganz gut "mechanisch visualisieren". In dem Fall quasi dreidimensional.
Nimm 2 Stangen, oben und unten, das sind Deine z.B. +-15V. Gummibänder an nen Klotz in der Mitte, der wiederum mit 2 Federstahlplättchen an 2 Stangen vorne und hinten befestigt ist. 2 Stangen, damit symmetrisch aussieht, normal bräuchte man die Stange durch den Klotz, aber dann ist das Federstahl-beispiel blöd.
Wenn Du jetzt an den "Versorgungsstangen" rumrüttelst, bewegt sich der Klotz ein klein wenig. Wenn Du die Versorgungsspannungen mit den Gummibändern jetzt noch mit den "Massestangen" verbindest, verschieben sich die mit, und über den Federstahl auch Dein Klotz. Mehr, als wenn Du nur die beiden Versorgungsstangen mit Gummibändern verbindest.
Ja, klingt ein wenig abwegig, das Beispiel, aber dürfte so in etwa dem Modell entsprechen, was da auch an Spannungen "rumgezerrt" wird an so nem Opamp.
Dass etwas abseits vom IC Kondensatoren von den Rails gegen Masse gehen, ist unumstritten. Die dienen Primär der Beseitigung von Störungen, die über die Versorgung reinkommen, aber der Opamp sollte in meinen Augen seinen Stützkondensator (also den 100nF) von + nach - haben, die Masse sollte an der Stelle außen vor bleiben. Da Du auf die Art auch keine (also "idealisiert-keine, es gibt immer was) Rückwirkungen auf die Versorgung hast, verschiebt sich damit dann auch Dein Massepotential nicht.
Zur Sau machst das natürlich dann durch Spannungsteiler, die gegen Masse gehen, drum ists auch immer ganz sinnvoll, die hochohmig auszulegen, nicht zu hochohmig, weil sonst jeder Müll gerne einstreut, aber auch nicht zu niederohmig, weils sonst wieder die Versorgungsschwankungen mit auf die Masse drückt.